e-zigarette

Hört man heute von der E-Zigarette denkt so ziemlich jeder von uns an eine relativ neue Erfindung, davon bin ich auch ausgegangen. Niemals wäre ich auf die Idee gekommen, dass die eigentliche Erfindung der E-Zigarette auf das Jahr 1963 zurückgeht. Seinerzeit blieb es aber bei der Erfindung, an eine Umsetzung dachte über 40 Jahre lang niemand und so blieb die Idee bis 2004 in einer Schublade liegen.

Ich habe es mir für das Jahr 2013 nicht zum „guten Vorsatz“ gemacht das Rauchen komplett aufzugeben. Vielmehr bin ich von der Neugier getrieben diese Form des „Rauchens“ einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen und mir mein eigenes Bild davon zu machen. Bei der Nutzung einer E-Zigarette spricht man übrigens nicht vom Rauchen, mit dieser wird „gedampft“. Der Spruch „ich dampf ´mal eben eine“ bekommt dadurch eine komplett andere Bedeutung.

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Die Inbetriebnahme einer E-Zigarette

Betriebsfertig ist die E-Zigarette im „handumdrehen“, die meiste Zeit dabei nimmt mit rund 2 Stunden (bei Erstaufladung ungleich länger) das Aufladen des Akkus in Anspruch. Hier ist bei Kauf auch eine wichtige Entscheidung zu treffen. Nicht jede schlank wirkende E-Zigarette hat auch einen leistungsfähigen Akku verbaut. Der Kauf eines Zweiersets ist schon alleine deswegen ratsam, weil das Aufladen des Akkus gleichzeitig eine „Dampfpause“ bedeutet.

Gerade wenn man unterwegs ist steht nicht immer eine Steckdose bereit. Abgesehen davon sollte jedem Gerät auch mal eine „Erholungsphase“ gegönnt werden – je nach Nutzungsintensität.

Was ist anders an einer E-Zigarette?

Die Optik spielt sicher für viele Nutzer eine große Rolle wenn man sich nicht den Spruch anhören möchte: „Was hast Du denn für einen Besenstil in der Hand“. Es gibt Geräte die mit ihrer Bauart einer herkömmlichen Zigarette sehr nahe kommen, wiederum andere haben einen Durchmesser von 14mm und mehr. Letztlich ist es auch eine Gewohnheitssache und eine Umstellungsphase muss hier jeder durchlaufen.

e-zigarette

einsatzbereite E-Zigarette, recht das Mundstück inkl. Liquid

Zubehör, Ersatzteile für die Geräte und die Liquids fand ich übrigens hier.

Form und Handhabung mal außen vor gelassen, eine E-Zigarette weicht vom „normalen Rauchen“ doch erheblich ab. Während bei einer Tabakzigarette der ausgeblasene Rauch deutlich sicht- und wahrnehmbar ist, zeigt sich der Dampf des elektrischen Pendanten merklich dünner, vom Geruch her ist der Verdampfer deutlich weniger wahrzunehmen. Für die Umgebung sicherlich angenehm, für Nutzer in jedem Fall gewöhnungsbedürftig. Ich dachte anfangs „da kommt ja nix raus“. Diese Phase aber legt sich relativ schnell.

liquid

Mundstück – darin enthalten das Liquid

Anders ist auch, Nikotin kann in den Liquids enthalten sein, muss er aber nicht. Die Liquids gibt es in mittlerweile in größerer Auswahl. Fruchtige Geschmacksrichtungen (Orange, Zitrone, Erdbeere) lagen mir beim Test am meisten. Die Geschmäcker sind natürlich sehr unterschiedlich, eine Empfehlung auszusprechen ist schwer – hier hilft wirklich nur probieren, probieren und nochmals probieren.

Anfangs stellt es sicherlich eine Umstellung dar von herkömmlichen Tabakstengeln zu E-Zigaretten zu wechseln – das Rauchgefühl ist natürlich etwas anders. Nach einigen Tagen ist diese Phase jedoch überwunden und es fängt an Spaß zu machen…. und zu schmecken ;-) .

Mit diesem Artikel möchte ich niemanden zum Rauchen verführen oder den Eindruck erwecken dass das Rauchen einer E-Zigarette gesundheitlich völlig unbedenklich sei. Hier gehen die Meinungen nach wie vor auseinander, doch das ist ein ganz anderes Thema.Vielmehr beruht dieser Artikel auf eigenen Erfahrungen im Umgang mit einer E-Zigarette.

Die Entscheidung zur Nutzung bzw. zum Rauchen im allgemeinen muss jeder für sich selber treffen.

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Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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8 Kommentare
  1. Hans sagte:

    Willkommen im Club! Ich habe mir den Dampfer eigentlich nur für unterwegs gekauft. In Hotels ist Rauchverbot und bei Minustemperaturen macht es keinen Spass, auf eine schnelle Kippe nach draussen zu latschen. Also schnell eine gedaampft… ;-)

    Mittlerweile dampfe ich auch ab und zu zu Hause und wie du schon bemerkt hast: Es schmeckt! Die Liquids nutze ich übrigend nur ohne Nikotin, davon pfeife ich mir schon genügend mit richtigen Zigaretten rein…

    Antworten
    • Thomas Liedl sagte:

      Aha, ein „Mitdampfer“. Das mit den Liquids halte ich ebenso, so ein fruchtiger Geschmack ist vollkommen in Ordnung und für den „Schmachter“ gibts dann einen anderen Stengel :-D . In der Kombination kann man ganz gut leben mit einer E-Zigarette.

      Antworten
  2. Alex sagte:

    Zitat: „Die Entscheidung zur Nutzung bzw. zum Rauchen im allgemeinen muss jeder für sich selber treffen.“
    Und getroffen – weder das eine noch das andere kommt für mich in Frage. Ich war und bin Gott sei Dank stets Nichtraucher gewesen und werde es aller Voraussicht nach auch bleiben! ;)

    Antworten
  3. Weberknecht sagte:

    Als Schokoholiker benutze ich fast nur Liquids mit Schokogeschmack. Eigentlich sollte es mir helfen, mit dem „richtigen“ Rauchen aufzuhören…naja. Inzwischen gibt´s mal wieder einen neuen Anlauf: Tag 8 ohne Tabak. Dank Liquid-Nikotinzufuhr halten sich Entzugserscheinungen in Grenzen. *g* Vielleicht klappt´s ja diesmal.

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    • Thomas Liedl sagte:

      @Weberknecht: Willkommen bei Nicht spurlos. Mit Liquids diverser Geschmacksrichtungen kann ich so rein gar nichts anfangen, für mich hat das nichts mit Rauchen zu tun. Probiert hatte ich es um mir eine Meinung zu bilden… aber nein, das geht gar nicht. Aufhören wäre natürlich die allerbeste Variante, keine Frage. Und wenn dabei die Schokoladenrichtung hilft ist das ja in Ordnung ;-) .

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  4. Peter Demel sagte:

    Etwa vor einem Jahr habe ich auch mit den E-Zigis angefangen.
    Also, man braucht eine menge Erfahrung mit der Technik und Liquids, damit es erst mal Spaß macht. Und ein wenig Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.
    Zu Technik. Einsteiger Modelle kann man sich erstmal sparen.
    Man braucht zuerst eine richtige Batterie. Am besten 900-1100, dass man für etwa eine Woche Energie hat. (Ladegerät nicht vergessen)
    Dann einen Cartomeizer (oder Atomizer) mit einer entsprechenden Kapazität (ab 3 ml), dass man da auch nicht jeden Tag auffüllen muss.
    Liquids am besten selber mischen (sonst spart man fast kein Geld). Basis (natürlich mit Nikotin) Großpackung (100 ml) kaufen, Geschmack Essenzen und Zubehör (Flaschen,…). Ausprobieren die Geschmacks und Nikotin Konzentrationen, was einem am besten passt.
    Und dann, kann es los gehen.

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