Mit den Gebührenänderungen ab 13. Juni 2011 beim Online-Auktionshaus eBay köpft sich das einst beliebte Portal regelrecht selbst.

Sicherlich wird eBay weiterhin bei sich selbst die Kasse klingeln lassen, bis zu 70% höhere Verkaufsprovisionen stehen letztlich für deutliche Mehreinnahmen. Doch mit diesem Schritt schließt das Auktionshaus private Verkäufer die nur mal eben den Keller aufräumen aus. Eine gewisse Rendite, die so eine „Kellerräumung“ schließlich bringen soll wird derartig geschmälert, dass sich der Aufwand für alles wirklich nicht mehr lohnt.

Besonders witzig halte ich eine Sonderregelung die besagt:

Ausgenommen von den Änderungen sind lediglich Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge.

Speziell diese „Ausnahme“ zeigt mir deutlich, dass eBay kein Interesse mehr am reinen Privatmann hat, auch wenn dies von einer Konzernsprecherin dementiert wurde. Verkaufstechnisch betrachtet ist eBay schon lange nicht mehr die erste Wahl. Wirkliche Schnäppchen gibt es nur noch sehr selten, sodass auch Ersteigerungen immer weiter reduziert wurden. Immer wiederkehrende Negativerlebnisse mit Verkäufern, zu denen eBay sich ausschweigt und nichts unternimmt haben mir den Spaß daran verdorben.

Die Online-Auktionshäuser sind tot, die Zeiten in denen man noch wirklich Spaß daran hatte sind vorbei. Soll man das jetzt als Wandel der Zeit benennen?

Seid ihr noch bei eBay aktiv bzw. werdet ihr es nach der Gebührenanhebung noch ein – sowohl als Verkäufer wie auch als Käufer?