Fehlstart des Gastgebers Österreich

Der Vorhang des zweiten Aktes im Alpenabenteuer ist gefallen. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion, dem Heimatgrund von Austria Wien, lautete die Begegnung heute Österreich vs. Kroatien gegenüber. Somit ist auch das zweite Gastgeberland bei der EM angekommen.

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Andererseits ist es schon unfair gemein, wenn ein Zwergenstaat, wie Österreich nun mal einer ist, auf eine Schauspieltruppe aus Kroatien trifft. Diese Theatralik wurde nicht nur beim Elfmeter in der 3. Minute deutlich, beinahe verloren die Österreicher in der 40. Minute wegen eines solchen sterbenden Schwanes noch einen Spieler durch Platzverweis. Foulspiel ist das eine, maßlose Übertreibung das völlig unnötige andere! Glück für Österreich in dieser Phase des Spiels.

Die letzten Testspiele Österreichs gegen die Niederlande und Deutschland haben es bereits deutlich gemacht, 90 Minuten Fussball sind für die Alpenländer einfach etwas zu viel bzw. dafür reicht die Kraft nichts aus attraktiven Fussball zu spielen. Der zweite Durchgang war top, doch die transilvanische Fallübungstruppe schlägt Österreich völlig unverdient mit 1:0!

Dieser Fehlstart könnte jedenfalls der „gesetze Blinker“ für die Ausfahrt Österreichs von der EM-Autobahn sein.

Klagenfurt ist nicht Tannenberg oder Wer köpfte wen?

Polens Presse versuchte schon im Vorfeld das Spiel auf verbale perverse Art und Weise zu gewinnen und dies stümperhaft mit geschichtlichen Ereignissen gerechtfertigt. Wer auf dem Platz oft wenig zustande bringt, versucht es eben auf eine ziemlich dämliche Art in die Schlagzeilen zu gelangen, oder vielleicht damit vom polnischen Korruptionsskandal abzulenken. Auch wenn Leo Beenhaker sich dafür offiziell entschuldigte, ein schlechter Beigeschmack bleibt! Dieser keinen Ruhm bringende Punkt geht gerne in Richtung „Ostblock“!

Im Wörthersee-Stadion zu Klagenfurt hieß die Abendbegegnung Deutschland vs. Polen. Die zahlenmäßig überlegenen Polen auf den Zuschauerrängen machten mächtig Alarm. Doch von der ersten Minute des Spiels übernahmen die Deutschen Adler die Regie auf dem Grün, setzten Ballacks Ausspruch keine Zweikämpfe verlieren zu wollen sehr ansehentlich in die Tat um. Das temporeiche Spiel ist gleichzeitig das beste des laufenden Wettbewerbs.

Die Gesänge wie „Deutschland Auf Wiedersehen“ verstummten bald und das aus gutem Grund. Der Halbzeitstand von 1:0 (20.) für Deutschland war noch leicht schmeichelhaft. In Halbzeit eins machte sich auch deutlich, dass auch Polen sicherlich nicht zum Pokal des fairsten Teams berufen sein wird. Die kräfteraubende erste Halbzeit ließ den zweiten Durchgang etwas gedämpfter angehen. Doch die Adler kamen zurück – und wie! Abermal Lukas Podolski traf in der 73. Minute zum hochverdienten 2:0.

Tja Polen, Siege gegen Deutschland kann man weder herbei beten noch wie Fotomontagen per Maus zurecht klicken. Diese Antwort auf dem Platz war wichtig und beschert Deutschland die Tabellenführung der Gruppe B.

Musik verbindet Fans

Der EM Sommerhit 2008 ist für meinen Geschmack auch längst gefunden. Stefan Peters feat. Gotthilf FischerEin Stern der über Deutschland steht. Die Ohrwurmgefahr will und kann ich nicht verschweigen, da ich bereits von jener befallen bin! Sommerliche Fussballmärchen packen einfach jeden Fussballfan früher oder später.

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Nicht jeden lässt die EM so unberührt wie meinen „Nachbarn“ Bosch, aber auch das muss und darf es natürlich geben. Die 3 Wochen wird er überleben – müssen! :mrgreen: Ich drück ihm dafür die Daumen…

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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