EOS 350 D unter OpenSuse

Mit Linux arbeite ich nun ja schon länger. Unter der Version 11.0 von OpenSuse funktionierte die Verbindung zwischen meiner Canon EOS 350 D und dem PC einwandfrei. Mit dem Update von 11.0 auf 11.1 konnte die Kamera nicht mehr erkannt werden bzw. einen Datenaustausch über die USB-Schnittstelle war nicht mehr möglich.

Aus welchen Gründen auch immer war der Zugriff zur Kamera nur noch als Benutzer mit Rootrechten möglich. Eine Lösung allerdings ist gefunden und die Kommunikation zwischen Rechner und Kamera klappt nun mittels digiKam wieder einwandfrei. Im Verzeichnis /etc/udev/rules.d/ habe ich als Root eine Textdatei angelegt und unter dem Namen 99-camera.rules gespeichert. Inhalt der Textdatei nachstehender Code:

# Canon Digital Camera
SYSFS{idVendor}==“04a9″, SYSFS{idProduct}==“30ee“, MODE=“660″, GROUP=“users“

Die Produkt-ID der Kamera (30ee) habe ich mir zuvor durch den Befehl lsusb im Terminalprogramm anzeigen lassen. Dieser Code ist also nach Anpassung der Produkt-ID auch für andere Kameramodelle verwendbar.

3 Kommentare zu „EOS 350 D unter OpenSuse“

  1. Das ist immer etwas was mich bei Linux stört. Da funktioniert was, und bei einer neuen Version gehts schon wieder nicht. Aber nun, damit muss man wohl weiterhin Leben.

    1. Einerseits hast Du recht was Du schreibst. Andererseits natürlich muss man auch sehen, wieviele Dramen einem Linuxer erspart bleiben, die er ggf. aus seiner Fenster-auf / Fenster-zu Zeit noch kennt. Irgendwie bekommt man trotzdem alles wieder in den Griff, auch wenn es manchmal ein paar Tage dauert.

      Ein Wechsel käme mir nicht mehr in den Sinn :wink: .

  2. Ecki: Auch als Windows-Nutzer bleiben einem „Dramen“ dieser Art nicht erspart. Wenn ich daran denke, wie lange ich fummeln musste, bis Windows Vista (64 bit Ultimate Variante) mit meiner Canon 300D „sprach“…

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