Geldmacherei, Schmiergelder, Korruption und abgekartete Spiele

Sicherlich, es ist eine unbestätigte Szenerie die ich in einem Beitrag mit dem Titel „EM 08 Farce“ gelesen habe. Wer der „zufällige Mithörer“ des Gespräches gewesen sein soll, der wissen will dass 100 Millionen € an die Niederlänger geflossen sein sollen, nur dass diese freiwillig verlieren, wird auch nicht benannt. Nur der angebliche Geldgeber Roman Arkadjewitsch Abramowitsch soll feststehen.

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Der 42-jährige Russe ist ganz bestimmt nicht der ärmste Mensch der Welt und „besitzt“ ganz nebenbei den englischen Premierclub FC Chelsea. Und in diesem Zusammenhang soll er den Holländern entsprechend hochdotierte Verträge in der Premier-League in Aussicht gestellt haben, wenn sie die Euro 08 „freiwillig verlassen“.

Ich will es persönlich nicht wahrhaben und kann es mir nicht so richtig vorstellen, aber wäre es tatsächlich so, dann könnte die UEFA mit ihren nächsten Austragungen derartiger Tuniere ganz schön baden gehen. Wer ist schon bereit einen Haufen Geld zu bezahlen um dann geschobene Spiel vorgesetzt zu bekommen?

Tatsächlich ist natürlich, dass Korruption in Verbindung mit Fussball-Großereignissen keine Seltenheit ist, wie nicht nur die Diskussionen um die Gastgeberländer für die EM 2012 Polen und die Ukraine belegen. Korruption scheint zum Fussballgeschäft zu gehören und weitet sich sogar in die Politik aus. So hat Polens Fussballpräsident sogar Begnadigungen in Aussicht gestellt, wenn Polen die EM 2008 gewinnen sollte. Das Thema ist inzwischen bekanntlich vom Tisch!

Eine traurige, wenn auch nicht ganz von der Hand zuweisende Feststellung steht am Ende des Beitrages „EM 08 Farce“

So funktioniert unsere Welt!

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Gehört die Euro 2008 auch zu dieser denkwürdigen Funktionalität?

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare
  1. Gilly sagte:

    Hm,

    also ganz ehrlich? Ich würde als Nationalspieler in so einem Fall wie Butch in Pulp Fiction handeln. Der Nationalstolz überlagert in so einem Moment denke ich sämtliche finanziellen Aspekte. Zumal die Spieler der Niederländer alles keine armen Menschen sind. 100 Millionen Euro aufgeteilt auf 11 Spieler + Coach etc sind am Ende für diese Vielverdiener gar kein wirklich nennenswerter Betrag mehr.

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  2. Thomas sagte:

    @Gilly:
    Du hst schon recht mit dem Nationalstolz. Der sollte natürlich überwiegen. Bislang sind das auch auch nur an die Wand genagelte Thesen, für die es keine Beweise als solches gibt. Ich hoffe auch im Sinne des Fussballs, dass es sich nicht bestätigen wird. Aber Geld kann natürlich auch den Charakter verderben….. man weiß es eben nicht. Bis dahin gilt für mich der Grundsatz: „Glauben heißt nichts wissen!“

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  3. Klaas sagte:

    Die fussballwelt ist auch ein wirtschaftssektor und dieser wird genauso in puncto sachen korruption regiert…überall wo es um finanzielle interressen geht gibt es auch korruption!!leider ist es so

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