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Ist der Test von Liquid und Aromen überhaupt sinnvoll?

Überall kann man sie finden und auch ich werde immer wieder mal über Liquid Tests berichten. Aber macht es denn wirklich Sinn Liquids zu testen? Das Geschmacksempfinden und die persönlichen Vorlieben eines jeden Dampfers sind letztlich doch sehr verschieden.

Nun, sicher ist es sehr schwierig jemandem in schriftlicher Form einen Geschmack zu beschreiben oder gar zu vergleichen. Das möchte ich gar nicht in Abrede stellen. Und trotzdem bin ich der Ansicht, dass solche Liquid Tests eine gewissen Mehrwert für den interessierten Leser bieten. Diese Tests beschäftigen sich nicht ausschließlich mit den Standardaromen wie Apfel, Vanille oder was es sonst noch auf der breiten Palette so findet. Sehr oft beinhalten derartige Tests Rezepturen von Aromakombinationen teils abenteuerlichster Art die nicht unbedingt in jedem Katalog zu finden sind.

Klar wird niemand Erdbeere dampfen wenn er dieses Aroma nicht leiden kann. Doch die Kombination von Erdbeere mit einer weiteren Frucht und z.B. „noch einen Schuß“ Minze können selbst den schlimmsten Erdbeerverächter überzeugen. Dieses Beispiel ist nicht bindend und soll nur veranschaulichen warum diese Liquid Tests durchaus von Vorteil sein können. Erstrangig natürlich für die Selbstmischer unter den Dampfern. Auch das Mischungsverhältnis von Propylenglykol (PG) und Gylcerin (VG) gehört hier mit eingeordnet. Speziell für Sub-Ohm-Dampfer ist Gylcerin wichtig da es für die Dampfkonsistenz zuständig ist – je mehr Gylcerinanteil desto mehr Dampf.

Als besonders wertvoll sind Liquid Tests für Ein- oder Umsteiger wie ich einer (gewesen) bin. Als Neu-Dampfer hat man relativ wenig Durchblick und ist für solche Berichte sehr dankbar weil sie einen mit anleiten, beraten sowie Aufschluss über die generelle Qualität von Liquids Auskunft geben. Dies ist ja auch wieder ein gesundheitlicher Aspekt.

Dampfer sind experimentierfreundig was die Dampfaromen betrifft. Ich war einst auch der Ansicht, dass Dampfen gleich Dampfen ist. Ein bisschen Tabak hier und ein wenig Kirsche dort – fertig ist die Liquidrezeptur. Heute weiß ich, dass ich mit dieser Sichtweise völlig falsch gelegen habe. Sind Dampfer also Spielkinder? Nein nicht wirklich. Diese Experimentierfreude beruht wie ich finde in erster Linie darauf, dass das dampfen im Vergleich zur Tabakzigarette eine reine Genussangelegenheit ist, zumindest auf sehr weiten Strecken. Dampfen ist nicht wie Kippe raus, anzünden, schnell rauchen und wieder ausdrücken. Dampfen verkörpert Ruhe und Gelassenheit wann immer es die Zeit zulässt.

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