Die Sommerferien stehen wieder in den Startlöchern und somit das alljährliche Gezedere um die Abschiedsgeschenke für Lehrer. Wieso eigentlich überhaupt Geschenke? Die Lehrkräfte machen ihren Job doch nicht ehrenamtlich, dass sie hierfür extra honoriert werden müssten! An derartigen Klimm-Bimm kann ich mich nicht erinnern, gab es früher so nicht. Aber was ist noch so wie früher…..

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Die diesjährigen Geschenke in Form von Blumensträußen werden aus der Klassenkasse finanziert. Wozu sonst gäbe es diese Kasse auch? Schmunzeln muss ich allerdings schon, wenn u.a. die zu beschenkende Lehrerin gleichzeitig Verwalterin der Klassenkasse ist, einen Schüler mit dem Besorgen der Blumen beauftragt und ihm dann gegen Vorlage der Quittung die Kosten erstattet. :roll:

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare
  1. Fabian sagte:

    Hallo Thomas,

    mit den Geschenken ist hier nichts ungewoehnliches, gut eine Klassenkasse gibt es in Bolivien nicht. Sondern jeder Schueler beschenkt seine Lehrer mit selbst gemalten Bildern oder Blumen. Es gibt sogar einen Tag des Lehrers, wo die Schueler ihre Lehrer hochleben lassen.

    Gut bei deinem geschildertem Fall musste ich selber ein wenig laecheln, aber ich finde, das das Lehrer – Schueler Verhaeltnis hier in Bolivien nicht so kuehl ist wie in Deutschland. Sie stehen ihren Schuetzlingen bei Problemen (Familie, Freunde, ect.) auch nach dem Schulglocke zur Seite und helfen ihnen.

    Als Pauker ist man erntet man aber gleichzeitig auch mehr Respekt wie in Deutschland, wenn ich ein Klassenzimmer in Deutschland und hier in Bolivien mit einander vergleiche, kommt folgendes dabei heraus:

    Groessere Klassenverband 35 Schueler ist in Bolivien nichts ungewoehnliches
    Aber Ruhe beim Unterricht und somit nicht so anstrengend wie in Deutschland

    Antworten
  2. Thomas sagte:

    Das von Dir geschilderte Schüler-Lehrer-Verhältnis ist in Bolivien ein harmonisches Verhältnis. Unter diesen Voraussetzungen stehe ich dann auch anders zu diversen Geschenkaktionen. Es gibt zwar auch in Deutschland Ausnahmen das ist schon klar. Aber es sind wirklich nur Ausnahmen!

    In der Mehrzahl sieht es schon so aus, dass sich Lehrerinnen und Lehrer hierzulande sehr viel einbilden und ihren eigentlichen Auftrag wirklich nur als Job sehen, den sie sich so angenehm wie möglich gestalten und trotzdem immer meckern.

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  3. Neele sagte:

    Ich kenne auch ein ganz anderes Schüler-Lehrer-Verhältnis aus Russland. Die Schüler beschenken die Lehrer mit Blumen, schreiben sogar sms miteinander und sind bei vkontakte.ru (so was wie friendscout.de) die besten freunde :smile:

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