Die Urabstimmung der Lokführergewerkschaft GDL hat ein Ergebnis zu Tage befördert, von dem außer den Lokführern niemand begeistert sein dürfte: Streik. Ein Streik der inmitten der Urlaubszeit nicht nur berufsmäßige Pendler trifft, sondern gerade auch jene, die auch aus Gründen des Umweltschutzes ihren Urlaub mit der Bahn geplant hatten.

Während die Bahnspitze noch „Notfallfahrpläne“ für diesen Fall plante, schoss auch hier die GDL bereits im Vorfeld dagegen. Diese Pläne sollten mit den verbeamteten Mitarbeitern aufrecht gehalten werden. GDL-Sprecher Kernchen verwies darauf, dass auch diese „Notfallfahrpläne“ von der Gewerkschaft abgesegnet werden müssten.

Anzeige

Die Folgen dieses erneuten Bahnstreiks werden sich nicht zuletzt auch auf das „Ansehen Deutschlands“ negativ auswirken. Was ab Mittwoch sowohl im Regionalverkehr als auch im Fernverkehr noch reibungslos klappen wird, kann man sich ausrechnen. Diesen Streik und dessen Forderungen seitens der Lokführer sehe ich persönlich weniger als Arbeitskampf, vielmehr als Macht- und Zerreißprobe, wie viel man denn noch fordern kann.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst Dich informieren lassen wenn es Folgekommentare gibt. Du kannst aber auch abonnieren ohne zu kommentieren.