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Navi im Auto ersetzt das Mitdenken nicht

Das hätte man dem schwedischen Autofahrer vielleicht sagen sollen, als man ihm das Navigationsgerät verkauft hat. Der befolgte nämlich die Abbiegeanweisung der Stimme vom Armaturenbrett exakt, landete auf dem verschneiten Gleisbett der schwedischen Eisenbahn und setzte damit eine aufwendige Bergung in Gang. 

So hilfreich die teils weiblichen, teils männlichen Richtungsangaben auch sein mögen, keinesfalls sollte man sich von der Stimme so stark beeindrucken lassen, dass man die gebotene Aufmerksamkeit als Fahrzeuglenker komplett ausschaltet. 

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Der Hersteller meines Gerätes weißt in der Bedienungsanleitung sogar ausdrücklich darauf hin! Ich konnte bis dato diesen besonderen Hinweis nicht recht verstehen, weil es eigentlich der Logik entspricht. Seite 24 meiner Benutzerhinweise erhält mit diesem Vorkommnis eine vollkommen neue Bedeutung :grin: (Quelle: Vorarlberg Online)

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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11 Kommentare

  1. Wenn ich jeden Morgen zur Arbeit fahre, sehe ich viele Leute mit hiesigen Kennzeichen und eingeschaltetem Navi. Mann, müssen die vergesslich sein, dass sie sich nicht mal einen Tag den Weg zur Arbeit merken können, den sie gestern, vorgestern … gefahren sind. :mrgreen:

  2. Das siehst Du ganz falsch Ingolf! Das machen die nur um sicher zu gehen, dass sie sich nicht verfahren, falls über Nacht die Straßenführung verändert wurde :mrgreen:

  3. Ja bei den vielen Baustellen die überall plötzlich entstehen ist das kein Wunder. Eine neue Baustelle=Umleitung und man ist ohne Kompass verloren. :-)

  4. naja so navis können halt auch wirklich ablenken, hab ich selbst schon gemerkt, aber es gibt auch wege bei denen navi recht unnötig ist;)

  5. Ich hab zwar noch kein Navi, bin jetzt aber trotzdem überrascht dass du bei vol.at stöberst. Die Welt ist klein. *gg*

  6. die hat doch sicherlich das navi nur falsch bedient :o)

  7. Ich selber habe auch ein Navi von Navi*on … Wenn es den Sateliten nach manchmal 15 min gefunden nutze ich es eigentlich auch sehr gerne. :roll:

    Grüße

  8. Am Liebsten ärgere ich mich über das Navi meines Chefs, das gerne auch mal Abbiegeanweisungen gibt, wenn man exakt auf Höhe der Autobahnausfahrt ist, und schon ein waghalsiges 90°-Wendemanöver einleiten müsste, um diese noch zu kriegen.
    Was aber den täglichen Weg zur Arbeit betrifft, so vertraue ich da hin und wieder auch gerne auf mein eigenes Navi, das Staumeldungen und ggf. -umfahrungen meist recht zuverlässig berücksichtigt, und einen so auch gut die ungefähre Ankunftszeit kalkulieren läßt.

  9. Mann wo ich mein Navi neu hatte, war ich so drauf konzentriert, dass ich einem direkt die Vorfahrt genommen hab. :shock: Mann muss da schon aufpassen vor allem wenn´s neu ist!Aber mittlerweile will ichs nicht mehr missen mein nüvi!
    Grüße aus Frankfurt und immer schee konzentriert bleiben gelle ?!
    Tobi

  10. @Dandu:
    Stimmt, die Welt ist klein. Und VOL.at bietet manchmal ganz interessante Berichte, stöbere gerne dort mal herum.

    @Christopher:
    Dem kann ich so beipflichten. Wenn die Umgebung passt, findet das Navi die Satelliten auch relativ schnell (20 Sek. Erfahrungswert). Ist aber auch abhängig vom Gerätetyp.

    @Nostradamus:
    Sofern die Staumeldungen wirklich aktuell sind, sicherlich sehr hilfreich. Tests haben ja ergeben, dass Staumeldungen im Radio manchmal sehr von der Realität abweichen. Wenn das via Deinem Navi anders ist, dann um so besser.

    @Frankfurt Tobi:
    Naja, wenn die Stimme entsprechend „fesselnd“ war :grin:

  11. Mein Navi braucht auch manchmal sehr lange. Es ist eines von Tom Tom. Hat mich ab und zu auch schonmal in brenzlichen Situationen verlassen weil der Empfang weg war. 100 % Verlass sollte man nie haben.

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