wordpress redirect

Ist bei Dir stets alles und für ewige Zeiten immer dort wo Du es ursprünglich mal abgelegt hast? Wenn ja, dann kannst Du diesen Beitrag wegklicken, dann ist bei Dir alles „etwas anders“. Falls nein und bei Dir im Blog wird schon mal etwas „verschoben“ oder gar ganz gelöscht, dann kannst Du hier gerne weiterlesen. Es geht um das Plugin Redirection. Es gibt nämlich in einem Blog immer wieder mal Gründe eine Seite, einen Artikel oder auch ganze Kategorien umzuleiten. Bestes Beispiel hierfür ist der Umbau der Permalinkstruktur, aus welchen Gründen auch immer.

Ein kostenloses (und das kommt nicht mehr oft vor) Plugin das zudem noch jede Menge an Funktionen mitbringt ist das Redirection. Es ist weitestgehend auf deutsch übersetzt und in seiner Handhabung recht einfach. Wenn man daran denkt wie schwierig es für jemanden sein kann, der nicht täglich mit der .htaccess zu tun hat eine funktionierende Umleitung zu „bauen“ auf die man sich auch verlassen kann. Und das ohne den Blog dabei komplett abzuschießen. Die .htaccess muss ich offen gestehen ist ein heißes Eisen das ich ungern antaste wenn es nicht unbedingt sein muss.

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Zugegeben, Redirection sieht auf den ersten Blick vielleicht komplizierter aus als es am Ende wirklich ist. Quelle und Ziel ist alles was angegeben werden muss wenn es um die Standardumleitung (301) geht. Mit anderen Optionen wird der „normale Blogbetreiber“ eher weniger in Berührung kommen. Und wenn doch, es gibt natürlich auch eine Dokumentation zu diesem Plugin.

wordpress redirection
WordPress Plugin Redirection

Schreibt man das alles das in die .htaccess müsste dies dann für zwei von mir umgeleitete Kategorien (Änderung der Permalink-Struktur) so aussehen:

RewriteRule ^kategorie/fragen-und-antworten/$ /gefragt-gebloggt/ [R=301,L]
RewriteRule ^kategorie/fussball/$ /fussball/ [R=301,L]

Schnell ist mal ein Leerzeichen zu viel oder ein ^ zu wenig in der Zeile und schon läuft irgendwie, nur eben nicht so wie es soll. Redirection bietet drei Möglichkeiten an die angelegten Umleitungen zu speichern:

  • intern im Plugin
  • in der htaccess (benötigt Schreibzugriff)
  • oder als Exportdatei (.htaccess) für eine manuelle Installation

Die einfachste Methode ist natürlich die erste, für den Standarduser auch völlig ausreichend wenn er nicht mit Schreib- und Leserechten hantieren möchte. Die Exportvariante dient ferner auch noch als quasi Sicherungsdatei. Exportiert wird hier der „einbaufertige“ Codeschnipsel für die .htaccess.

Ein Highlight des Pluigins ist auch, dass es eine in der Speicherzeit begrenzbare Logdatei über auflaufende 404er anlegt. Auf diese Weise kann man dann „sichtbar machen“ welche Anfrage an den Server ins Leere laufen und warum. Hier mal einen Blick drauf zu werfen kann recht interessant sein. Die Funktion kann natürlich auch deaktiviert werden. Also ich halte Redirection für ein Pluigin, welches im Werkzeugkasten von WordPress nicht fehlen sollte. Es sei denn wie eingangs erwähnt – es liegt alles immer und ewig dort wo es ursprünglich einmal abgelegt wurde.

2 Kommentare zu „Redirection – das Navi für den WordPress Blog“

  1. Ich hatte das übergangsweise bei mir (https) in der .htaccess stehen. Eine Weile habe ich die Funktion von Rank Math (https://bit.ly/3fmtbbu) genutzt. Mittlerweise benutze ich kein SEO-Plugin mehr und auch das wirklich gute Redirection-Plugin gar nicht mehr. Irgendwie kommt es mir nicht so vor, als wirke sich das überhaupt aus. Man könnte allerdings auch behaupten, der Horst hat keinen Schimmer. Falsch wäre das auch nicht :-)

    1. Mit „keinem Schimmer“ würde ich hier jetzt nicht kommen wollen. Der Eindruck entsteht bei mir schon auch immer wieder, dass so manches was man tut „keine Auswirkungen“ zeigt. Das ist natürlich stets subjektiv betrachtet. Alles in die .htaccess zu packen ist auch nicht verkehrt. Doch aber einer bestimmten Anzahl wird es dort dann auch unübersichtlich. Ob es die Funktionalität ebenfalls beeinträchtigt wenn es „zu lang“ wird weiß ich nicht.

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