Smartphones, Tablets und Android – das sind Wort die nur schwer in unserer Vorstellung voneinander zu trennen sind. Android ist – iPhone & Co. mal außen vor gelassen – ein sehr beliebtes und wie ich meine leicht verständlich aufgebautes Betriebssystem. Die Beliebtheit ist nicht zuletzt auch auf die beachtlich große Anzahl an Apps zurückzuführen die es für den Androidmarkt gibt. Androidgeräte gibt es in jeder Preisklasse bis hoch zu den Topgeräten die es mit dem iPhone locker aufnehmen können.

Das Betriebssystem bringt aber auch bestimmte Nachteile mit sich die man fairerweise nicht unter den Tisch kehren sollte. So ist es nicht selbstverständlich, dass alle auf dem Markt befindlichen Geräte mit den neuesten Updates für Android versorgt werden (können). Ein weiteres Manko ist, dass Android nicht gleich Android ist. Soll bedeuten, das Betriebssystem ist in seiner Haptik nicht einheitlich was es unbedarfteren Anwender etwas schwer machen kann. Die Hardwareausstattung muss relativ hochwertig sein (Prozessor) um speziell Spiele oder Videos auch ohne Aussetzer ausführen kann. Aber jedes Betriebssytem hat eben auch seine Schattenseiten.

Löst Ubuntu Snappy Android ab?

Was Android auf dem Smartphonesektor ist stellt Ubuntu als Betriebssytem im Bereich der Desktop-PCs. Ubuntu ist das führende Programm unter den Linuxdistributionen streng verfolgt von Linux Mint. Den gegenüber Linux Mint nach und nach verlorenen Boden will Canonical nun auf dem Mobilsektor wieder gut machen. Ende des vergangenen Jahres erschien Ubuntu Snappy. Canonical greift mit dieser Neuerscheinung ernsthaft nach Googles Android.

Ubuntu TouchWas eine Art von „Wachablösung“ im Mobilsektor bekräftigt ist das Interesse der Telekom, Amazon und auch Microsoft, die eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit bereits vertraglich vereinbart haben. Damit stehen hinter Canonical drei große und bedeutende Kunden für Smartphones und Tablets die es dem altgedienten Android in näherer Zukunft schwerer machen könnten sich zu behaupten.

Smartphones mit Ubuntu Touch als „Motor“ sind bereits auf dem Markt. Das Ubuntu Phone ist ein mit rund 170 Euro Anschaffungskosten sehr günstiges Einsteigermodell der Mittelklasse.

Ob Ubuntu Snappy zum Standard werden wird muss die Zeit zeigen. Das Snappy wird auf jedenfalls bereits als Betriebssystem für Router und Switches eingesetzt. Canonical hat offenbar ganz Großes vor und will mit aller Macht in den Telekommunikationsmarkt vordringen und sich dort dauerhaft etablieren.

Google Android wird sicher nicht komplett verschwinden. Doch die vorpreschende Konkurrenz von Canonical hält die Weiterentwicklung und vor allem die Verbesserung stetig im Gange was viele Anwender und auch ich für sehr begrüßenswert erachte.

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