Die neue Version bringt neben einigen Erweiterungen auch grundlegende Veränderungen mit sich. Je nach dem was für ein Theme verwendet wird und auf welchem Stand sich dieses befindet sollte vor dem Update genau auf die Hinweise des Entwicklerteams geachtet werden. 

Schon ganz banale Dinge sollten beachtet werden, ehe man ein Update auf WP 2.3 durchführt. So funktioniert beispielsweise der bekannte Template Tag der Permalinks nicht mehr, weil er durch einen neuen ersetzt wird. Davon ist auch der RSS-Tag für Permalinks betroffen. 

Wegen Strukturänderungen der Datenbank richtet sich besonderes Augenmerk auch auf die Plugins. Es gibt sowohl eine Liste der weiterhin funktionierenden Plugins, als auch eine Auflistung jener Plugins, die aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr fehlerfrei arbeiten werden. 

Ein wenig auf Unverständnis stößt bei mir die neue,  „hauseigene“ Tagfunktion von WordPress. Es gibt keine zentrale Verwaltungsmöglichkeit (editieren, löschen, hinzufügen) der Tags. Diese soll ggf. später integriert werden, schreibt Jottlieb von WordPress. Neu wird auch der Tag für eine Tagwolke sein. Doch durch die Gleichwertigkeit aller Tags, wird die Darstellung dieser Tagwolke jedoch nicht in der oft gesehenen Weise möglich sein. 

Wer also ein Theme oder Plugins benutzt, das von den Standardfunktionen abweicht sollte vor einem Update genau hinsehen, um einen Blogabsturz zu vermeiden. Ein Backup des gesamten Blogumfanges samt Datenbankinhalte sollte sowieso immer durchgeführt werden.