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Zufall oder eher Dauerseuche?

Wenn der Zufallsgenerator beim Samstagslotto genauso treffsicher wäre wie jener des statistischen Bundesamtes dann wäre ich schon längst…… na zumindest nicht mehr hier und der Mikrozensus könnte mich sonstwo besuchen kommen. Auf den Tag genau 1 Jahr nach der ersten Erhebung kam der gleiche Mist heute schon wieder, im Zufallsverfahren versteht sich.

Irgendwie riecht das eher nach einer Wiedervorlage der selben Adresse, wenn man mal ein Durchleuchtungsopfer an der Angel hat, als dass es sich um einen Zufall handeln würde. Schon mal nach den Phantasieantworten suchen, damit die Statistik den wirtschaftlich Abschwung Deutschlands „beschönigen“ kann :cool:

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Nicht aufregen….. ganz normal wenn sich am Nikolausabend die Staatsstatistiker am Sack spielen :mrgreen: .

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare

  1. Ich habe auch mal einige Jahre alle Zahlen aufgeschrieben und dann per Excel die Zufallsquote errechnet um damit die nächsten Zahlen vorraus berechnen zu können. Fazit: Viel Aufwand, aber keine Treffer :oops:

  2. Gibt es eigentlich jemand der sich bisher Erfolgreich gegen diesen Mist erfolgreich gewehrt hat?
    Ich habe inzwischen die 2. Vollstreckungsmaßnahme hier liegen und denke einfach nicht daran diesen völlig undurchsichtigen Fragebogen Auszufüllen

  3. @Andrea: Willkommen bei Nicht-spurlos. Erfolgreich wehren… da kenne ich leider niemanden. Das ganze beruht auf der Grundlage des Mikrozensusgesetzes. Zu einer Vollstreckung würde ich es nicht kommen lassen, das sind DIE nicht wert, sich wegen eines solchen Blödsinns auch noch Ärger einzuhandeln.

    Bei der Beantwortung der Fragen… nach besten Wissen und Gewissen… Und das ist ein dehnbarer Begriff. Wenn ich etwas nicht besser weiß, kann die Antwort auch „falsch“ ausfallen. Dumme Fragen beantworte ich grundsätzlich mit noch dümmeren Antworten :wink: .

  4. Soweit ich das „Auswahlverfahren“ in der Beschreibung zum „Fragenkompendium“ verstanden habe, wird man nur das erste Mal „ausgelost“. Die nächsten 4 (oder 3?) Jahre bekommt man es dann automatisch wieder zugeschickt. Erst dann lassen sie von dir ab.
    Immerhin wollen sie deine Lebensumstände über einen längeren Zeitraum beleuchten. Und dann kommen die nächsten dran. Dadurch, dass sie gleichzeitig zum Einzelnen auch Infos zu den gesamten Haushalten bekommen, haben sie über die Jahre schnell und heimlich ganz leicht einen größeren Teil der Bevölkerung abgedeckt. Feine Sache…

    Ich würde ebenfalls raten, sich nicht auf diese Bußgeldspielerei einzulassen. Du hast doch wahrscheinlich Besseres in deinem Leben zu tun als dich vom Staat erst (zusätzlich) ausnehmen und dann im Ernstfall vielleicht auch noch verhaften zu lassen, oder?
    Am Sinnigsten ist es wohl, den Katalog „sinnvoll“ ( :pfeif: :wink: ) auszufüllen, damit das Ding wegen Ungereimtheiten nicht auch noch zurückkommt. Die Losen nach Bebauungsplan aus, also bringt es vielleicht was, statt dem Namen nur Haushalt -Adresse- anzugeben. Zwar ist die Person mit den gemachten Angaben, wie ich an anderer Stelle schon erwähnte, leicht herauszufinden, aber wenn deine Angaben „sinnvoll“ sind, sollte deinem Datenschutz weitgehend nichts dramatisch im Wege stehen, nicht wahr?

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