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Blog Adventskalender 2015 – 5. Söckchen

AdventskalenderAuch in diesem Jahr bin ich beim Blog-Adventskalender wieder mit dabei und möchte eine Thematik anschneiden die wie ich eine nicht zu locker genommen werden sollte. Stefan ging es gestern um die traditionellen Kirschzweige. Ich wende mich heute den Weihnachtsgeschenken zu oder besser gesagt dem, was nicht dazu umfunktioniert werden sollte.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

„Och wie süß, so einen möchte ich auch haben!“ Durch solche und ähnliche Worte lassen sich manche hinreißen zu Weihnachten ein Tier als Geschenk unter den Weihnachtsbaum zu legen oder besser zu setzen. Leider verhält es sich aber so, dass viele dieser „Weihnachtsgeschenke“ bereits nach kurzer Zeit im Tierheim landen weil die Versorgung von keinem Familienmitglied konsequent und dauerhaft übernommen werden will. Als hätten Tierheim nicht schon auch so genügend Tiere zu versorgen. Selbst das Aussetzen von Tieren ist kein Einzelfall und kommt leider immer wieder vor.

Unter dem Strich hat es kein Tier verdient gekauft und dann mangels Interesse wieder abgeschoben zu werden.

Erst überlegen – dann vielleicht ein Tier anschaffen

Ehe man dem Herzenswunsch nachgibt – gerade von Kindern die noch nicht den nötigen Weitblick haben – und ein Tier verschenkt sollte man sich vor einem Kauf ernsthafte Gedanken machen:

  • Ist dauerhaft ausreichend Platz für das Tier?
  • Passen die häuslichen Gegebenheiten zu den Lebensgewohnheiten des Tieres (artgerechte Haltung)?
  • Wer kümmert sich um die Versorgung des Tieres (Fressen, Gassi gehen etc.)
  • Herrscht Bereitschaft dauerhaft für die anfallenden Kosten aufzukommen?
  • Wer versorgt das Tier wenn ich in den Urlaub fahre und das Tier nicht mitnehmen kann?

Das sind grundlegende Fragen zu denen vor einem Kauf Antworten parat liegen müssen um dem Tier tatsächlich ohne zeitliche Begrenzung ein gutes Zuhause zu bieten. Abgesehen davon sind Tiere kein Spielzeugersatz für Kinder selbst wenn der Wunsch noch so groß sein mag.

Nur wenn wirklich alle Fragen geklärt sind und alle Familienmitglieder mit der Anschaffung eines Tieres einverstanden sind kann man einen Schritt weitergehen. Mit diesen Überlegungen tut man sich selbst und vor allem dem Tier einen großen Gefallen. Denkt bitte darüber nach wenn ein Tier mit auf dem Wunschzettel steht….

Das nächste Söckchen findet ihr morgen vielleicht bei Sascha. Auch Sabienes ist dieses Jahr mit dabei und ein Besuch lohnt sich immer. Es kann aber auch gut möglich sein, dass ihr bis nach Österreich müsst um das nächste Söckchen zu entdecken.

Viel Spaß beim Suchen, eine schöne Adventszeit und man liest sich bestimmt bald wieder….. irgendwo.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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11 Kommentare

  1. Seh ich genauso. Am Anfang ist immer alles wunderbar und toll, aber schnell schleicht sich dann der Alltag ein und das Tier wird als „Belastung“ angesehen.

  2. Sehr guter Denkanstoß für die kommenden Tage!
    Das ist leider jedes Jahr wieder ein Thema. Und spätestens zu den großen Ferien findet man so manchen Vierbeiner auf irgendeinem Rastplatz angebunden.
    Das muss wirklich nicht sein.
    Dir schöne Weihnachtstage!

  3. Leider werden trotzdem wieder viele Tiere verschenkt und nach den Feiertagen irgendwo ausgesetzt werden. Unser Nachwuchs hatte zwar auch diese Wünsche, doch mit plausiblen Erklärungen konnten diese Wünsche Gott sei Dank abgewendet werden.

  4. Ein Tier muss sich immer gut überlegt werden. Gerade zu Weihnachten mit dem bald folgenden Silvester ist für ein Tier absolut Stress und wenig Zeit sich einzugewöhnen. Lieber dann ein Tier holen, wenn mehr Ruhe herrscht.
    Oder Ihr macht es wie wir, wir haben unseren Kater als Babykätzchen mit Katzenschnupfen, Flöhe und Zecken auf der Straße gefunden und nun wohnt er bereits seit über 13 Jahren bei uns und ist mit den Kindern aufgewachsen.
    Spontan ein Tier aufnehmen geht auch, wenn man sich nicht vor der Verantwortung drückt!

    Gruß Mella

  5. So wahr, so wahr! Danke dir für das Söckchen. Genau das liebe ich am Blog Adventskalender, es werden die verschiedensten Aspekte angeschnitten! Dann schauen wir mal wo es morgen weitergeht und ob die Reise bis nach Österreich geht! :D
    Euch allen hier drin jedenfalls ein angenehmes 2. Advent-Wochenende.

  6. Huhu, da sprichst Du mir wirklich aus dem Herzen. Ich kann da auch die Eltern nicht verstehen!

    Lieben-schon-gar-nicht-solche-die-einen-Hund-auf-dem-Schwarzmarkt-kaufen-Gruß,
    Erdbeere

  7. Schön, dass der Artikel Anklang finden konnte. Für morgen wünsche ich allen einen schönen 2. Advent und grüße Euch recht schön!

    Allen anderen die hier vorbeikommen…. weiterhin viel Spaß beim Adventskalender und natürlich eine schöne Adventszeit.

  8. Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Leider sieht es in der Realität so aus, dass viele Kinder Tiere zu Weihnachten bekommen. Besonders Katzen, Hasen, Meerschweinchen und Hamster.
    Ich arbeite in einer KITA und kann es jedes Jahr mitverfolgen.
    Finde ich super, dass du dieses Thema in deinem Artikel verwendet hast.
    Liebe Grüße
    Nila

  9. Ich bin froh, dass ich das Thema Haustier – egal ob Katze oder Meerschweinchen – bisher erfolgreich wegdiskutieren konnte.

    An Weihnachten so etwas zu verschenken geht in meinen Augen gar nicht.

  10. Mir stellt sich nur das generelle Problem, wer kümmert sich um die Pflege. Ich unterstelle meinen Kindern tatsächlich, dass sie das nur in den ersten Wochen durchhalten.

    Daher tendiere ich momentan zu Rennmäusen, die sind nicht so pflegebedürftig, dass ich das auch problemlos am Feierabend selbst bewältigen kann.

    Mal sehen, was draus wird, ich halte die Mädels noch ein wenig hin ;)

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