Wenn man schon einen eigenen Webserver zur Verfügung hat, dann bietet es sich auch an bisher „Ausgelagertes“ zurück an Bord zu holen. Bisher nahm ich Dienste wie bit.ly und tinyurl.com zum Verkürzen von URls her, insbesondere bei meinen Twitteraktivitäten. Es war einfach und ich brauchte mir weiter keine Gedanken machen wie, wo und was da geschnipselt wird. Aber die Daten liefen eben über einen Server auf den ich keinen Zugriff habe… keine Kontrolle etc. Nun könnte man sagen, was soll da schon sein. Stimmt auch wieder. Und trotzdem habe ich mir dieses Werkzeug nun direkt an Bord geholt.

Bei Carsten von  stadt-bremerhaven.de bin ich nun kürzlich auf einen Beitrag gestoßen der sich mit  Yourls beschäftigt und dem Interessierten das Thema richtig schmackhaft macht.

Yourls bietet die Möglichkeit – eigenen Webserver mit Datenbank vorausgesetzt – den Shortener-Dienst selbst in die Hand zu nehmen und auf eigenem Server laufen zu lassen.  Die Installation geht schnell und ist gut erklärt. Innerhalb 15 Minuten war alles betriebsbereit.

  • Vorteil 1 – ich habe selbst den Überblick über vergebene Short-URls.
  • Vorteil 2 – zu jeder Short-URl gibt es eine Statistikauswertung
  • Vorteil 3 – ich kann URls editieren oder auch komplett löschen falls dies mal notwendig werden sollte.

Drei Argumente die zumindest für mich nicht ganz zu verachten sind. Natürlich stand am Ende noch die Frage wie man das Verzeichnis entsprechend absichern kann um es vor „Langfingern“ zu schützen. Zu diesem Thema bin ich dann bei Elias Fischer fündig geworden und habe seine Empfehlungen gleich umgesetzt. Eigentlich sollte jetzt nichts mehr schief gehen. Eigentlich deswegen, weil die Premiere des eigenen URl-Shorteners gibt es erst mit Veröffentlichung dieses Beitrages.

Einen wichtigen Hinweis von Carsten möchte ich hier nochmals erwähnen! Die Installation sollte nicht im gleichen Verzeichnis erfolgen in dem auch WordPress läuft! Eine Subdomain schafft hier bereits Abhilfe.