Geld hat der Staat nie zur Verfügung, wenn es um wichtige Projekte geht. Doch nur um schön dazustehen, als tierliebender Bundesminister für Umwelt zu gelten eine Patenschaft für den Eisbär Knut zu übernehmen und diese dann aus dem Staatssäckel zu finanzieren ist schon wirklich dreist! Sigmar Gabriel jedenfalls scheint kein schlechtes Gewissen zu haben, sich auf Kosten der Steuerzahler einst ins Rampenlicht gestellt zu haben.

Wäre es nicht ans Tageslicht gekommen gäbe es jetzt auch keine berechtigte Kritik seitens der FDP in Person von Frau Ulrike Flach. Doch was ist los mit der „Buchhaltung in Berlin“? Zahlen die jede Rechnung ungefragt die man ihnen zuschickt? Die hierfür verwendeten Gelder sind nicht nur „falsch eingesetzt“, sie sind schlichtweg durch Herrn Gabriel mißbraucht worden.

Knapp 12000 € Steuergelder als Futterkosten für den Berliner Eisbär sind inzwischen „verfressen“ worden. 12000 € , die Herr Gabriel für seine persönlich übernommene Patenschaft aus der Staatskasse finanzieren lässt. Man kann leicht mit Großzügigkeit prahlen, solange andere dafür gerade stehen.

Eine Rückzahlung Gabriels der Futterkosten wäre jetzt das mindeste was man erwarten könnte – es träfe ja keinen Armen. Schließlich gab er dem Deutschlandfunk gegenüber ja selbst zu, dass er ein hohes Einkommen hat, das mit immerhin 10000 € (Angabe auf seiner eigenen Webseite) weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt! Ob Gabriels Fairness dem Steuerzahler gegenüber soweit reichen wird?