Ist gegen die raffiniert vorgehenden Callcenter-Agenten doch noch ein Kraut gewachsen? Es macht den Anschein wie in der Hamburger Morgenpost zu lesen ist. jetzt ist es u.a. auch amtlich, dass diese Unternehmen ihre Anrufe nicht mehr mit unterdrückter Rufnummer durchführen dürfen. Geplant waren diese Maßnahmen ja schon seit 2007.

Ein Problem bleibt jedoch bestehen. Wie soll man den Nachweis führen, dass diese Werbeanrufe mit unterdrückter Nummer durchgeführt wurden. Dieses „Schlupfloch“ ist sicherlich auch den skrupellosen Firmen bekannt und sie reiten weiterhin auf der gleichen Schiene um die 10000 € Strafe zu umgehen.

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Vorbeugung ist natürlich immer besser. Wie man diesen lästigen Werbeanrufen vorbeugt lässt sich bei Antispam e.V. nachlesen. Ein Restrisiko bleibt natürlich trotzdem. Nachdem der Datenhandel stets blüht gelangen unsere Daten leider immer irgendwie in die Finger von dubiosen Geschäftemachern.

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[update] 19.05.2009: Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer sind aus eigener Erfahrung sehr schnell beendet, wenn man sein „Gegenüber“ dezent auf die Gesetzeslage hinweist. Auf diese Weise bin ich sie bislang alle losgeworden. Im Zweifelsfall ist immer noch die Verbraucherzentrale eine „gute Adresse“, bei der man sich dann Gehör verschaffen kann.