Verglichen mit anderen europäischen Ländern fristet das Glasfasernetz in Deutschland immer noch ein eher stiefmütterliches Dasein. Regional begrenzte Angebote sind geringfügig häufiger zu finden als bundeslandüberschreitende Ausbauten.

Medienberichten zufolge muss speziell in größeren Städte bzw. Ballungszentren genügend Nachfrage vorhanden sein, damit der Ausbau vorangetrieben oder überhaupt erst begonnen wird. Bis der Ausbau flächendeckend sein wird und Internetzugänge via Glasfaserkabel zum Standard werden, dauert es sicher noch ein Weilchen.

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Wer in den bereits gut ausgebauten Regionen lebt, kann durch einen Anbieterwechsel von faszinierend schnellem Internet profitieren und die dadurch gesparte Zeit für Up- und Downloads sinnvoller nutzen. Trotz des noch spärlichen Ausbaus gibt es einige Anbieter für den Internetzugang via Glasfaserkabel.

schnelles internet

Bildquelle: Flickr, BY © Russland und Ukraine

Businesskunden

Gerade für Unternehmen bedeutet Zeit gleich Geld. Dabei spielt die Unternehmensgröße nicht zwangsläufig eine entscheidende Rolle. Volumengerechte und günstige Glasfaser-Tarife für Telefon & Internet für Unternehmen bietet beispielsweise Unitymediabusiness ab einer Downloadrate von 50 Mbit/s und 29,90 Euro pro Monat sowie einer Telefonflatrate ins deutsche Festnetz. Weiterhin stehen Tarifpakete mit 100 Mbit/s und 150 Mbit/s zur Verfügung.

Beim Abschluss eines 2-Jahresvertrages wird dem Kunden aktuell eine AVM Fritz!Box 6360 Cable zur Verfügung gestellt. Mit dem Euro-Docsis 3.0 Kabelmodem und den 4 integrierten Gigabit-Ethernet-Anschlüssen steht der Weitergabe des Speeds an die angeschlossenen Rechner absolut nichts mehr im Wege – eine entsprechende LAN-Karte in den Rechnern natürlich vorausgesetzt.

Privatkunden

Aber auch der Privatkunde kann vom Glasfasernetz profitieren.Telefon, Internet und Fernsehen, alles aus einer Hand, sind heute kein Sonderfall mehr und nur „dem großen T“ vorbehalten.

Bereits ab 25 Euro im Monat ist ein 100 Mbit-Anschluss ins Internet inkl. einer Telefonflatrate ins deutsche Festnetz zu haben (2play-Paket). Wer sich für das Komplettpaket inkl. HD-Fernsehen entscheidet (3play) erhält für gerade mal 8 Euro mehr pro Monat gleich einen HD-Receiver mit dazu. Die Preise gelten für die ersten 12 Monate der Vertragsperiode.

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Auch im Bereich der Privatkunden steht das schnelle Toppaket mit 150 Mbit/s Downloadrate zur Verfügung. Diesem ist das HD-Fernsehen sowie der HD-Receiver zugeordnet.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
3 Kommentare
  1. Marcus sagte:

    Bis Glasfaser überall in Germany verbaut ist, dauert es sicher noch mehr als ein Jahrzehnt. Schließlich gehören dazu ja auch dünn besiedelte Gegenden wie dem Wendland o. ä. Und je weniger Teilnehmer angeschlossen werden (können), desto teurer wirds für das Unternehmen!

    Pakete mit TV, Internet und TV würde ich persönlich mir nie zulegen. Man sieht es an KD, wie häufig dort das Netz ausfällt. Und dann geht gar nichts mehr? Nee, danke auch. Zudem haben wir jetzt Sat. Da brauch ich kein Kabel-/ Glasfasergebundenes TV

    Antworten
    • Thomas Liedl sagte:

      Du darfst jetzt nicht jeden Anbieter in den gleichen Topf werfen. Wir fahren hier seit 3 Jahren Glasfaser (Internet, Telefon und TV) und die Ausfallzeiten oder Probleme belaufen sich auf gleich Null.

      Antworten
      • Marcus sagte:

        Gut, in Hamburg mag das gehen, weil es ein regionaler (Umkreis vielleicht 50 KM) Anbieter ist. Da kann das klappen. Aber das kann es ja aufs Bundesgebiet bezogen nicht sein, das Beispielsweise alle 50 KM ein anderer Anbieter zuständig ist. Also müsste das ja schon ein potenter Anbieter sein, der drei, vier oder mehr Bundesländer versorgen kann. Und da wirds – siehe Beispiel Kabel Deutschland – schwierig.

        Und so ein Durcheinander wie auf dem Strommarkt wollen wir da ja wohl nicht haben, oder?

        Antworten

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