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Google CSE – die eigene Suchmaschine für den Blog

Die benutzerdefinierte Suche von Google ist eine sehr „elegante“ Form der Blogsuche im Gegensatz zur bordeigenen Suchfunktion von WordPress. Diese Anleitung erklärt die Einstellungen die ich für meine Suchmaschine vorgenommen habe. Was für meinen Blog „richtig“ ist muss nicht zwangsläufig für alle anderen zutreffen. Ein bisschen probieren führt aber meist schnell ans Ziel.

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Die noch kürzlich bei mi aufgetretenen Schwierigkeiten beim Einbau einer Google CSE haben sich zwischenzeitlich erledigt. Meine eigene Suchmaschine steht, ist eingebaut und funktioniert einwandfrei. In diesem Beitrag geht es zunächst nur um die Erstellung einer eigenen SuMa. Ein Folgebeitrag beschäftigt sich dann mit der Integration in meinen Blog.

Zur Erstellung der eigenen Suchmaschine gehst Du – ein Google-Konto vorausgesetzt – auf  Google CSE. Dort lässt sich die SuMa nach eigenen Wünschen zusammenstellen um diese später in den Blog zu übernehmen und damit die in WordPress integrierte Suchfunktion zu ersetzen.

In den Grundlagen  gibst Du der Suchmaschine einen Namen, sinnvoll ist hier natürlich der Blogname. Für die Integration ist dies nicht zwangsläufig wichtig, Du kannst die Suchmaschine später aber auch außerhalb Deines Blogs – also direkt – aufrufen. Die Beschreibung habe ich bei mir kurz gehalten, besonders lange Textpassagen werden hier wohl die wenigsten Besucher lesen.

Einstellungen zu den Grundlagen von CSE

Die Transkription wird deaktiviert, Maschinensprache (der fertigen Suchmaschine) versteht sich von selbst, die Maschinenkodierung dürfte bei einem Blog stets UTF-8 sein. Die Sucheinstellungen sind ein großes Stück weit „Geschmacksache“. Natürlich kann man hier das gesamte Netz durchsuchen lassen und die Treffer des eigenen Blogs hervorheben lassen. Das hat m.E. aber nichts mit einer Blogsuche zu tun. Um dies zu tun können Besucher gleich Google direkt besuchen. Ob die Hervorhebung hier den erwünschten Effekt erzielt bleibt dahingestellt.

Nichts anders verhält es sich mit der Option „Bildersuche“ oder nicht. Bei einem Fotoblog mag diese Einstellung sicher Sinn machen, die Massen an Bildern gibt es bei mir nicht. Und ob die Besucher wirklich auf der Suche nach einem meiner Symbole sind wage ich zu bezweifeln.

Ein wichtiger Punkt sind  die eingeschlossenen Webseiten  sofern Du wie ich nicht nur einen Blog betreibst.

Alle Webseite die mit CSE durchsucht werden sollen.

Nachdem ich „nebenbei“ noch meinen Fussball-Tippspiel-Blog betreibe bot es sich an auch diesen hier mit einzubinden und durchsuchen zu lassen. Je nachdem was der Leser finden möchte stößt er so indirekt auf meinen zweiten Blog. Ein bisschen Eigenwerbung kann jedenfalls nicht schaden.

Die Einstellungsmöglichkeiten zu Indexierung, Verfeinerungen und runter bis zu Google Analytics kannst Du zunächst außer Acht lassen – dass Dein Blog bei Google bereits „erfasst“ ist setze ich hier mal voraus. Für den Betrieb der eigenen Suchmaschine sind diese sehr umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten nicht vorrangig und Du kannst Dich ggf. etwas später darum kümmern. Die Dokumentation von Google CSE gibt dazu die entsprechende Hilfestellungen.

Ein wichtiger Punkt ist das Aussehen und Verhalten der CSE. Hierzu gibt es viele Anleitungen von denen nahezu jede etwas anderes „behauptet“. Ich sage nicht, dass diese Anleitungen falsch sind, aber WordPress ist sehr individuell auch hinsichtlich der zum Einsatz kommenden Templates/Themes. Für mein Child-Theme von „twentyeleven“  funktioniert diese Anleitung einwandfrei und liefert die gewünschten Ergebnisse.

Aussehen und Verhalten der CSE

Hier wählst Du die Variante „Zwei Seiten“. Die Einstellung „Zwei Spalten“ führte bei mir nicht zum Ziel, auch wenn diese Variante auf Anhieb einleuchtender klingen mag – Stichworte Sidebar und Contentteil. Beim Stil der Suchmaschine ist es wie mit den Sucheinstellungen – reine Geschmacksache. Weder Schriftart noch Farbgebung der Suchergebnisse hat einen Einfluss auf die Funktionalität und müssen von Dir selbst gestaltet werden. Diese Gestaltung eilt nicht und Du kannst Dich später damit befassen.

Dort wo im oben gezeigten Bild jetzt „Mein Stil“ steht wird ursprünglich – sofern eben nicht bearbeitet – „Standard“ angezeigt. Mit dieser Auswahl fährst Du zum Start Deiner CSE am besten, der Feinschliff wie bereits erwähnt hat Zeit.

Deine Google CSE ist soweit fertiggestellt. Ganz wichtig, vergiss hier nicht Deine Einstellungen zu speichern damit nichts verloren geht, falls Du jetzt nicht gleich weitermachen möchtest!
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Die Integration von Google CSE in das Theme „twentyeleven“ habe ich in einem anderen Beitrag beschrieben.

Über Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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3 Kommentare

  1. Hört sich durchaus interessant an. Sofern ich demnächst ein Zeitfenster finde, werde ich evtl. auch mal dieses Suchfenster ausprobieren;)

    • Mit gut 30 Minuten ist das Ding erledigt, wenn man nicht zu viel am Aussehen herumschrauben will. Ich bin mit meinem Ergebnis in jedem Fall sehr zufrieden – war ja auch ein längerer Kampf gewesen :wink: .

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