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Eine Webseite ist heute nicht mehr das gleiche wie vor ca. 10 Jahren. Nicht nur dass sich die Möglichkeiten zur Gestaltung massiv verändert bzw. verbessert haben, auch die für Besucher weitestgehend unsichtbare Technik „hinter einer Webseite“ hat sich deutlich verändert. In Fachkreisen nennt man dies dann Suchmaschinenoptimierung (SEO).

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SEO ist eine Thematik über die es Erklärungen, Stellungnahmen und Vorschriften in rauhen Mengen gibt. Ein Hobbywebmaster der nur aus Spaß an der Freud eine Seite betreibt kann sich hier in aller Ruhe zurücklehnen und die anderen mal machen lassen. Alle anderen konnten sich lange Zeit damit auseinandersetzen, mussten es aber nicht. Inzwischen ist SEO wichtiger denn je geworden und aus dem auseinandersetzen können ist ein auseinandersetzen müssen geworden.

Wer mit seinem Webauftritt halbwegs vernünftig mitspielen möchte darf sich auf längere Sicht diesem Thema nicht völlig verschließen, er muss sich nicht nur Gedanken darüber machen sondern aktiv werden.

Ich blogge nur für mich, dieses Thema interssiert mich nicht!

Diesen Satz höre und lese ich immer wieder. Es ist zwar richtig, dass ich mir nicht vorschreiben lasse über was oder wen ich schreibe. Doch es geht hier um das wie, nichts anderes will SEO bezwecken.

OnPage – OffPage – Social Media

magnetAn die 80% aller Suchanfragen gehen vom Suchmaschinenriesen Google aus. Google bestimmt das Gesehen zwar nicht in Alleinherrschaft, trotzdem ist die Einflussnahme von Google nicht zu unterschätzen. Von einer Art Monopolstellung kann schon fast gesprochen werden.

Und wenn der SuMa-Riese nun einmal gewisse Voraussetzungen erwartet sollten wir nicht pauschal wie ein bockiges Kind Nein brüllen und das Thema damit wieder ablegen. Mit bereits einfachen Mitteln lässt sich schon relativ viel erreichen um die eigene Webseite zu optimieren.

Die OnPage Optimierung – also alles was ich selbst beeinflussen und steuern kann – findet auf meinem Webserver statt. Artikelüberschriften (h1, h2 etc.) und ein „sprechender URL-Text“ sind ein erster und wichtiger Schritt. Eine „sprechende URL“ ist nichts anderes als das was Du hier im Adressfenster Deines Browsers siehst. Alternativ wäre dieser Artikel auch über  https://www.nicht-spurlos.de/ich-blogge-einfach-vs-suchmaschinenoptimierung/4541/ zu erreichen, doch um was es hier geht bliebe ein Geheimnis – insbesondere für SuMa ´s.

Eeine gut strukturierte interne Verlinkung – nicht zuletzt mit einer Sitemap – sind weitere wichtige Ansatzpunkte die jeder ohne großen Aufwand von Artikel zu Artikel fortführen kann. Die interne Verlinkung ist bildlich gesprochen die „gute Durchblutung“ des Blogs. Kostet nichts aber hilft dabei, dass meine Webseite bei Suchmaschinen gut gelistet werden. Die Qualität eines Textes und der darin enthaltene Mehrwert für Besucher sollten stets ein Grundmitbringel sein.

Die vielen Möglichkeiten eine Webseite zu optimieren mögen für den einen oder anderen spansiche Dörfer sein, waren es zugegeben für mich auch lange Zeit. Doch wer sich mit der Thematik ein bisschen intensiver auseinandersetzt gelangt ganz sicher auch ans Ziel. Und das Ziel heißt nun mal „bei den Suchmaschinen gefunden und angeklickt zu werden“.

verlinkungDie OffPage Optimierung – hier wird es schon etwas schwerer da ich diese Optimierung nicht ganz alleine in der Hand habe. Wichtigstes Instrument der OffPage Optimierung sind die externen Links (Backlinks), also jene die von anderen Seite hierher führen.

Dabei gilt, je mehr Links hierher führen desto besser ist es für meine Seite. Externe Links sind ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Rankingkriterium auch wenn nicht jeder Link das gleiche „Gewicht“ besitzt.

Das Linkbuilding wie dieser Punkt im Fachjargon genannt wird kann mit einem ganz einfachen Mittel erreicht werden – Texte mit Mehrwert schreiben die anderen gefallen und darauf verlinken. Ist natürlich leichter gesagt als getan, denn ein guter Text ist noch keine allumfassende Garantie für Backlinks.

Bei der OffPage Optimierung sehe ich persönlich den schwierigsten Punkt der Optimierung weil es ggf. auch viel Zeit in Anspruch nimmt ehe diese greift. Je nachdem welche Art von Webseite man betreibt (ggf. kommerziell) kann hierbei auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden – mein Tipp hierzu wäre www.seo-webportal.com.

Social Media – zukünftig wichtiger denn je. Die Signale aus den sozialen Netzwerken werden immer mehr zu einem wichtigen Rankingkriterium. Die geschriebenen Artikel dort entsprechend einstellen bringt wiederum Besucher, ein Stück weit auch wichtige Backlinks und die Möglichkeit, dass die Seite in ihrer Bekanntheit weiter streut als sie das bisher schon getan hat.

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Die Suchmaschinenoptimierung ist und bleibt ein großes – in manchen Teilen schwer durchschaubares Thema dem man immer weniger entfliehen kann. Sich dieser Thematik komplett zu entziehen kann sich unschön rächen. Es muss nicht alles auf einmal sein, eine Optimierung braucht letztlich auch Zeit. Noch keine Webseite ist von 0 auf 100 in nur 2 Tagen gestartet. Bleibt man aber am Ball und führt die Optimierungen Stück für Stück durch ist die einzubringende Arbeitszeit nicht extrem hoch, trägt aber ihre Früchte.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

*** Bildquelle: Wenn nicht anders angegeben, eigene Aufnahmen oder Bilder von Pixabay bzw. Pexels. ***
4 Kommentare
  1. John sagte:

    Hi,

    schöner Einstiegsartikel zu dem Thema…der Bereich SEO ist in der Tat sehr komplex, und nach bald 5 Jahren Erfahrungsammeln kann ich sagen, etwas mehr Durchblick zu haben. Nach den letzten großen Google-Updates habe ich mich aber auch mehr mit dem Thema „Mehr Besucher ohne SEO“ befasst und schreibe gerade eine kleine Anleitung, die man dann bald bei mir herunterladen kann. Generell geht der Trend eher in Richtung Content-Marketing – will heißen, dass man zum Einen noch mehr auf hochwertige und einzigartige Inhalte setzen sollte und auf der anderen Seite so viele verschiedene Kanäle wie möglich besetzt, um die nötige Aufmerksamkeit für seine mühsam erstellten Inhalte zu bekommen (sofern man denn möchte).

    Antworten
    • Thomas Liedl sagte:

      Ich habe versucht die Sache mal ohne zu viel verwendeter Fachbegriffe näher zu bringen. Ich kann Meinungen wie jene von @Alex verstehen, es soll ja auch keine Bekehrung sein was ich mit diesem Artikel sagen will – die Entscheidung bleibt wie gesagt jedem selbst überlassen. Sicher wird nur die Zeit zeigen wie es weitergeht. Der Einfluss von SEO wird unweigerlich größer und so komplett sollte man sich der Thematik vielleicht nicht verschließen.

      SEO zu einem gewissen Maße besagt ja nicht, dass der Spaß am bloggen verloren geht. ;-)

      Antworten
  2. Alex sagte:

    Mir ist dies zwar alles ein Begriff, doch wirklich aktiv bin ich da nicht. Ich blogge wie ich lustig bin und habe noch nie irgendetwas am Blog gändert, nur weil da ein Panda oder sonstiges von Google unterwegs war. Es war sogar bei mir in den Statistiken zu sehen, dass es seit dem Panda-Update bergauf ging, was mich darin bekräftigt hat einfach weiterzumachen wie bisher.
    Das meiste mache ich eh für den Leser, sprich die Sitemap und interne Verlinkungen wenn sie denn nützlich erscheinen. Externe Links nehme ich natürlich gerne an, aber darum kümmern tue ich mich nicht. Und Social Media… habe mich erst vor ein paar Monaten bei Facebook abgemeldet, soviel dazu! :)
    Ich blogge wie ich will und habe Spaß daran. Denn dieser sollte meiner Meinung nach IMMER im Vordergrund stehen.

    Antworten
  3. Ronny sagte:

    Wirklich ein schöner und vor allem verständlicher Artikel (da gibt es ja auch große Unterschiede). Kann mehrere Meinungen teilen: zum einen finde ich SEO wichtig und versuche auch einige grundlegende Dinge zu beachten, zum anderen sollte natürlich der Spaß beim bloggen nicht zu kurz kommen…

    Antworten

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