Teil 2 meiner Beitragsreihe „Versandapotheken – Der Praxistest“. Wie und unter welchen Voraussetzungen diese Tests durchgeführt wurden ist meinem ersten Beitrag der Serie zu entnehmen. Alle Tests dieser Serie sind hier aufgelistet.

Heute im Test:

Disapo – Offenbach (Bieber-Apotheke)

Die Webseite von Disapo wirkt auf den ersten Blick nüchtern, enthält aber alle Informationen, die zur Bestellung oder zur Vorabinformation notwendig sind. Auf grafischen „Schnickschnack“ wurde gänzlich verzichtet. Die Suchfunktion umfasst sowohl Artikelnamen als auch die PZN (Pharmazentralnummer).

Bei der Auswahl von Artikeln kann zwischen den Optionen Privatrezept, Kassenrezept und Kassenrezept befreit ausgewählt werden. Der Preis wird entsprechend dieser Auswahl angepasst. Der Produktkatalog sowie der Bestellschein können als pdf-Dokument geladen oder zusammen mit entsprechenden Freiumschlägen bestellt werden.

Die Zusendung der o.g. Unterlagen erfolgte binnen 1 Werktages und deutete bereits im Vorfeld auf eine sehr schnelle Auftragsbearbeitung hin.

Die Schnelligkeit wurde durch die Auslieferung der bestellten Ware bestätigt. Nach Einsendung des Rezeptes erfolgte diese bereits komplett am zweiten Tag danach durch den Logistikpartner DPD. Der Versand kann auch über DHL erfolgen.

Wann welcher Logistikpartner gewählt von der Apotheke gewählt wird konnte ich nicht feststellen. Eine Benachrichtigung per E-Mail über den erfolgten Versand habe ich nicht erhalten, was durch die extrem zügige Abwicklung zu vernachlässigen war.

Auch Disapo liefert über Rezept verordnete Medikamente versandkostenfrei. Das stabile Verpackungsmaterial wurde der Versandmenge entsprechend angepasst. Medikamente aus der BtM-Gruppe können bei Disapo nicht bestellt werden, was je nach den eigenen Bedürfnissen die Bevorzugung von Disapo leider etwas einschränkt.

Die Kommunikation mit Disapo war sehr vorbildlich. Die Zuzahlung zu einem verordneten Artikel war krankenkassenbedingt etwas höher als angegeben. Daraufhin wurde ich noch vor dem Versand umgehend telefonisch befragt, ob ich damit einverstanden bin. Einen verzögernden Einfluss auf die Lieferzeit hatte dies jedoch nicht!

Kostenersparnisse sind nur bei nicht rezeptpflichtigen Artikeln möglich. Zuzahlungen welche bei Medikamenten zu leisten sind, bleiben ungeachtet der Apothekenart immer gleich. Für meine bestellten, nicht rezeptpflichtigen Artikel konnte ich eine Kostenersparnis von knapp 20 % erzielen.

Testergebnis: 4 von 5 Testpunkten