Olympia ist jetzt nicht die Sportveranstaltung die mich aus dem Sitz reißen würde – liegt mir einfach nicht so. Es sind allerdings nicht die Sportler die mich nerven – mit Ausnahme derer die zu Beginn schon wieder dem Doping frönen –  sondern vielmehr die beispiellose Arroganz der Organisatoren – dem IOK.

Kritische Stimmen an London 2012 dürfen nicht mit der offiziellen Webseite verlinkt werden. Hinter so einer „Vorschrift“ sehe ich eher eine Art von Blendgranate. Als würde man mit einem kritischen Olympia-Bericht wie z.B. diesem hier die Veranstaltung nicht in Verbindung bringen, nur weil hier kein Link zur Webseite steht. Die Kritikfähigkeit des IOK scheint nicht wirklich vorhanden. Oder anders ausgedrückt, man filtert via Nutzungsbestimmungen jede Kritik aus. :nenene:

Als würde das IOK mit dieser Veranstaltung nicht schon genug verdienen, nein ich darf nicht mal Bilder von Olympia veröffentlichen die ich dort angefertigt habe – wäre ich denn dort. Das  olympische Komitee hat es neben den Milliardeneinnahmen also noch notwendig am „Polaroid von Tante Erna“ mit zu verdienen bzw. hat offenbar Angst hier noch ein paar Euros zu „verlieren“. :nenene:

Der wahre Charakter von olympischen Spielen geht Stück um Stück verloren. Das IOK trägt hierzu mit bestem Wissen und Gewissen dazu bei. Zusammengefasst ausgedrückt: Wir machen uns die Welt, widdewidde, wie sie uns gefällt!