Was glaubt ein Herfried Münkler, seines Zeichens Politikprofessor an der Humboldt-Universität Berlin eigentlich wer er ist, um das Recht zu besitzen Menschen wegen ihrer Meinung in zwei derartige Kategorien aufzuteilen?

Die Gegnern der geplanten Netzsperre beschreibt Münkler in der aktuellen Ausgabe der Frankfurter Rundschau Online sinngemäß, dass es sich hierbei einerseits um kriminelle Geschäftemacher im Internet und andererseits um Ensemble von Freiheitskämpfern mit anarchistischen und kommunistischen Ideen handle.

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Harter Tobak für jemand, der an einer Universität seinen Posten hat. Ob diese seine Meinung auch von den Leuten geteilt wird, die in seinen Vorlesungen sitzen? Sicherlich wird er sich dort nicht nur Freunde damit geschaffen haben. Verstanden um was es bei dieser Widerstandshaltung eigentlich geht scheint Herr Münkler jedenfalls nichts zu haben. Setzen… durchgefallen!

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare
  1. oller osel sagte:

    Es wird Zeit, dass die ältere Generation so langsam lernt, wie die Welt heute funktioniert. Soviel Unwissenheit wie in diesen Tagen auf Grund der Zensurdebatte habe ich schon lange nicht mehr erlebt.
    Anmerkung: Mit meinen fast 60 Jahren zähle ich mich auch zur älteren Generation. Ich weiß jedoch genau, dass unsere Demokratie von den Politikern, Medien und prominenten Leuten massiv in Gefahr ist, wenn Netzsperren (also Zensur) eingeführt werden.

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  2. Wolf sagte:

    Es ist vollkommen egal wie alt man ist, wenn man sich von Politik und Wirtschaft vor den Karren spannen läßt. Das ist also keine Frage des Alters, sondern eher eine Frage der Einstellung zum Leben und ob man ein Gewissen hat oder Keines.

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  3. nastorseriessix sagte:

    Bestimmt ist das so ein Professor von der Sorte, der sich mal wieder wichtig machen muss und bisschen Mediale Aufmerksamkeit braucht. Solche Leute haben selten von dem eine Ahnung, worüber sie behaupten zu berichten. ;) :P

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  4. Thomas sagte:

    @ollerOsel: Ich lasse das Alter mal außen vor, obwohl es sicherlich bis zu einem gewissen Punkt damit zu tun hat. Die neuen Medien sind nun mal nicht den 40ern zuzuordnen.

    Dieser Münkler kann ja seine Einstellung „pro Netzsperren“ vertreten, so wie jeder andere auch. Damit habe ich zunächst kein Problem mit. Aber er kann keinesfalls solche Töne ausstoßen von wegen Kriminelle, Anarchisten und Kommunisten. Da hörts einfach auf, da geht es massiv in Richtung Beleidigung.

    Dass die Internetsperre nichts bringt werden auch die Befürworter schnell erkennen. In der Sperre ein Signal für Kinderrechte zu sehen… tut mir echt leid, so naiv kann man doch nicht wirklich sein.

    @Wolf: Ich habe durchaus ein Gewissen und verurteile Kinderpornografie selbstverständlich. Ein Vorgehen sollte aber aus sinnvollen Mitteln bestehen, nicht aus einer „Vorhang-zu-Technik“ und im Hinterstübchen passiert es jede Minute wieder.

    @Nastorseriesix: Stimmt, im Volksmund dann „überstudiert“ :wink: .

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