Marketingmaßnahmen zu budgetieren, ist niemals einfach. Nichts hat uns das wohl je besser verdeutlicht als die aktuelle Covid-19-Pandemie, die vermutlich bei den meisten Unternehmen für großes Chaos im Marketingbereich und auch anderweitig gesorgt hat. Dennoch kommen wir als Unternehmer selbstredend nicht an der Budgetierung vorbei. Wer über kein eigenes Finanzdepartement im Unternehmen verfügt, der muss sich wohl oder übel selbst damit auseinandersetzen, und das kann besonders bei einem so breiten Feld wie dem Marketing sehr schwierig sein.

Doch trotz hoher Komplexität kann auch Marketingbudgetierung gemeistert werden. Mit einigen grundlegenden Bausteinen und Zahlen im Gepäck können Sie das Marketingbudget in Ihrem Unternehmen strategisch ausrichten und unvorhersehbar unangenehme Überraschungen hoffentlich auch im nächsten Jahr erfolgreich vermeiden.

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Das Marketingbudget in drei Teilen

Grundsätzlich setzen große Konzerne rund 15% bis 30% Ihres Umsatzes wieder in Marketingmaßnahmen ein. Ein hoher Anteil, den sich so manch Kleinunternehmer vielleicht nicht einfach leisten kann. Doch zeigen die ganz Großen vor allem, dass es sich lohnt, in Marketing zu investieren! Egal, wie Ihr gesamtes Budget ausfällt, die Aufteilung in die drei großen Ausgabenbereiche bleibt in der heutigen Zeit niemandem mehr erspart.

marketing

1. Online Marketingbudget

Ein immer größer werdender Anteil der Werbeausgaben wird in der heutigen Zeit besonders von kleinen Unternehmen in Online Methoden investiert. Diese können in der Regel flexibler gestaltet werden und lassen auch kleinere Budgetierungen wesentlich leichter zu.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Marketingausgaben im Online Bereich: die direkten Abgaben an den Kunden oder die indirekten Marketingmaßnahmen.

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Direkte Abgaben an Kunden kennen wir alle. Die Rede ist von Gutscheinen, Geschenken und Vorteilen, die über Internetportale von Unternehmen vergeben werden. Je nach Branche kann das dabei sogar die Hauptmarketingausgabe sein. Sehen wir uns doch einmal als Beispiel virtuelle Casinos an.

In Online Casinos werden hauptsächlich Bonusangebote und Promotionen zur Kundenwerbung eingesetzt. Selbstredend entfällt auch ein gewisser Anteil auf indirekte Marketingmaßnahmen, die wir im Folgenden noch beschreiben werden. Den Hauptanteil der Werbung stellen allerdings noch immer die sogenannten Bonusaktionen. Dabei können Kunden zum Beispiel im Casino 25 Euro Bonus ohne Einzahlung erhalten und sich damit die ersten Spielrunden finanzieren.

Aus Sicht des Spielsalons ergibt das vor allem in langfristiger Perspektive Sinn. Kunden, die mittels solcher Aktionen begeistert werden, entscheiden sich nämlich wesentlich wahrscheinlicher dafür, auch langfristig auf eben jenen Seiten zu spielen. Ein Konzept, das sich auch auf zig andere Branchen übertragen lässt.

Indirekte digitale Marketingmaßnahmen umfassen Werbemittel, die der klassischen Werbung offline entsprechen, allerdings online durchgeführt werden: Werbeeinblendungen, Texte, Bildanzeigen und dergleichen.

Hier geht der Trend eindeutig in Richtung visueller Medien. Die Aufmerksamkeit des Kunden wird dabei besonders effektiv mit bildlichen Werbungen erweckt. Ein guter Teil Ihres Budgets sollte somit in diesen Sektor investiert werden.

Doch nette Bilder reichen natürlich nicht – Sie müssen auch die nötige Qualität liefern! Das bedeutet: Die Inhalte müssen die durch die Bildwerbungen geweckten Erwartungen erfüllen. Nur dann entsteht online ein rundum positiv empfundenes Auftreten Ihrer Marke und Ihres Unternehmens.

2. Offline Marketingbudget

Insgesamt geben Unternehmen im Schnitt ca. 60% des gesamten Marketingbudgets offline für Maßnahmen aus, die allerdings sowohl unseren Punkt zwei „Offline“, als auch unseren Punkt drei „Personal“ beinhalten. Beide finden sozusagen offline statt.

Die 30% tatsächliches Offline Marketingkontingent fließen diversen Marketingkanälen zu – das kann je nach Branche von Printwerbung bis hin zu besonderen Aktionen reichen. Man denke nur daran, wie Ben & Jerry’s mit ihren Eis-Trucks wohl der gesamten Welt in Erinnerung geblieben sind. Mit dieser Aktion hat es das Unternehmen tatsächlich zu einer dreimal höheren Produktbekanntheit gebracht! Ein beeindruckendes Ergebnis für eine einzelne Marketingmaßnahme.

Wer große Offline Aktionen im Folgejahr plant, kann dafür natürlich gegebenenfalls auch etwas höher budgetieren. Andernfalls haben sich allerdings rund 30% der Marketingausgaben als Offline Anteil als gute Rezeptur in den meisten Geschäftsfeldern erwiesen.

3. Personal Marketingbudget

Die dritte große Ausgabenposition im Marketing sind die Personalkosten. Da das Personal zu den Offline Ressourcen zählt, fällt dieses Budget somit in gewissem Maße in das Offline Marketingbudget und ergibt die restlichen 30% in den zuvor erwähnten 60% Offline Marketingausgaben.

Denn Fakt ist, heute stellen erstklassige Mitarbeiter mehr denn je die wohl größte und wichtigste Ressource für jedes Unternehmen dar. Im Bereich des Marketings ist es dabei oftmals gar nicht so einfach, ein perfekt harmonierendes Team zu finden, das sowohl die Unternehmenswerte im Hinterkopf behält als auch eine moderne und innovative Marketingstrategie entwickeln kann. Als ideal hat sich vielerorts eine Kombination aus jungen, fortschrittlichen Denkern und alteingesessenen Experten, die die nötige Erfahrung im Offline Marketingbereich mitbringen, erwiesen.

Unser Tipp:

Wer versucht, an den Personal-Marketingkosten zu sparen oder diese am besten direkt möglichst vermeiden möchte, der sollte darüber noch einmal ganz genau nachdenken! Denn während es auf den ersten Blick durchaus so erscheinen mag, als könnte auch wirklich jeder mit den scheinbar simplen digitalen Marketinginstrumenten umgehen, in der Praxis ist ein ausgebildetes Marketing-Expertenteam kaum zu ersetzen!

Eine Übersicht über die effektivsten digitalen Marketingmethoden und ihre Kosten

Effektives Marketing ist natürlich kein Zuckerschlecken, schon gar nicht im digitalen Bereich, der von Werbeeinblendungen überflutet wird. Je mehr Werbung, desto weniger Aufmerksamkeit schenkt der Kunde diesen Werbeanzeigen.

Aus genau diesem Grund setzen viele Firmen inzwischen auch auf besonders gute Inhalte und vielseitige Informationen – gerne auch aus anderen Bereichen als dem eigentlichen Geschäftsbereich der Firma. Die Rede ist hier von sogenannten Blogs, einer der textbasierten Online Marketingmethoden. Sie sind ein gutes Beispiel für eine digitale Marketingmaßnahme, die Ihrem Budget sehr flexibel angepasst werden kann.

Je nach Bekanntheit des Blogs, Bezahlvereinbarung und anderen finanziellen Parametern kann dieses Medium für besonders viele Unternehmen relevant sein und steht so für viele Firmen an erster Stelle bei direkt an den Kunden gerichteten Marketingmaßnahmen.

Digitale Marketingmaßnahmen zur direkten Kundenansprache

Diese Kategorie beinhaltet die bereits erwähnten Inhalte: den Content der eigenen Homepage oder andere vom Unternehmen online zur Verfügung gestellte Inhalte. Daneben fallen auch die idealerweise professionell ausgeführte SEO-Optimierung, mit der die Sichtbarkeit des Unternehmens bei Suchmaschinen deutlich verbessert werden kann, sowie bezahlte Social-Media-Beiträge in diese Kategorie.

Die technologische Seite der digitalen Marketingmaßnahmen

Neben den für den Kunden sichtbaren Marketingmaßnahmen läuft bei einem erfolgreichen Unternehmen auch jede Menge im Hintergrund ab. Webentwicklungen müssen auf dem neuesten Stand gehalten werden, regelmäßige Tests und Analysen der Homepage garantieren reibungslose Abläufe für den Kunden und Feedbackrunden sowie statistische Auswertungen technischer Daten tragen wesentlich zu einer erfolgreichen Optimierung virtueller Werbemaßnahmen bei.

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