Alles Gute im Neuen Jahr – ein Satz der in den vergangen Tagen wohl zig-fach über die Lippen gekommen ist. Und er ist gut gemeint, das steht außer Zweifel, nur was er bislang ganz klar nicht ist – zutreffend! Auch wenn es für ein Fazit zum Verlauf des Neuen Jahres noch viel zu früh ist, so kann man eines schon heute ganz sicher festhalten – besser und schöner wird das Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 nicht werden. Hierfür stehen die Zeichen wie man so schön sagt schon frühzeitig auf Sturm – und das auf relativ breiter Front, nicht nur pauschal reduziert auf den Corona Virus alleine. Aber, das muss auch gesagt sein, der Corona Virus steht für viele Dinge stets im Mittelpunkt, er ist der Ursprung „von allem Übel“ wenn man so will.

Seit fast einem Jahr schwirrt der Begriff Corona nun durch unsere Gesellschaft und was sich in dieser Zeit alles verändert hat, ja zum schlechteren hin verändert hat, ist uns allen hinlänglich bekannt. Niemand von uns hätte sich zum 2019 träumen lassen was da auf uns zu rollt. Inzwischen ist es zu einer Art von „Normalität“ geworden, dass eben nichts mehr wirklich normal läuft. So mancher Politiker hat sich sich im abgelaufenen Jahr alles andere als mit Ruhm und Ehre bekleckert, konkreter ausgedrückt – er wäre besser ganz still gewesen. Allen voran sei hier der Gesundheitsminister Jens Spahn genannt. Seit Satz

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„Wir haben alles im Griff und sind gut vorbereitet“

klingt vielen von uns noch all zu gut in den Ohren. „Man muss besonnen handeln und es bestehe kein Grund zur Panik“ so Spahn zu Beginn des Jahres 2020. Mit Panik direkt hat es nichts zu tun, noch nicht jedenfalls. Doch die Glaubwürdigkeit in Experten und Politik schmilzt Stand heute zusehends weiter und das schneller als es einem eigentlich lieb sein kann. Allem voran steht hier natürlich der 700er-Rat in Berlin und die unsäglichen Ministerpräsidentenkonferenzen bei denen es nun auch richtig Zoff zu geben scheint der im Augenblick nur noch nicht nach außen dringt – aber Merkel erhebt den Finger und droht, „wenn ich erst mal auspacke“. Nach einer Gemeinschaft die sich einig ist hört sich das nicht an.

Zerfleischt sich die CDU im Jahr 2021 ?

Machtkämpfe im Jahr 2021
politische Machtkämpfe im Jahr 2021

Corona zerrt an den Nerven, ganz massiv. Und nun begeben wir uns auf den Pfad, an dem sich die Politik „innerhäuslich“ an die Gurgel zu gehen scheint. Wehrter 700er-Rat – so bringt man die kritischen Stimmen aus dem Volk auch im Jahr 2021 ganz sicher nicht zum Verstummen. Bestes Beispiel für eine massive Zerrüttung in der CDU ist die Bundeskanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn, einst marschierten sie gemeinsam gegen Corona, jetzt kommt Spahns Karriere erheblich ins trudeln und sogar Russland soll nun herhalten.

Ausschlaggebender Punkt hier das ausufernde Chaos rund um den Corona-Impfstoff. Ein Gipfelgespräch jagt das andere mit dem Ergebnis, dass Deutschland in Sachen Impfstoff auf der Stelle tritt während andere – eigentlich weniger gut organisierte Länder – wesentlich besser voran kommen. Ein Armutszeugnis für Deutschland, keine Frage!

Fallzahlen bei Corona sind „ausgewürfelt“

Und während man in Berlin um Impfdosen streitet äußert sich Hygiene-Professor Zastrow sehr kritisch die Zahlen betreffend. Diese seien – speziell den Inzidenzwert betreffend – eher ausgewürfelt als wie zutreffend. Beruht der Lockdown samt Verlängerung und Verschärfung etwa auf wahnwitzigen Zahlen? Und er setzt noch einen drauf in dem er sagt, dass dieser Lockdown am Infektionsgeschehen nichts verändern wird. Worte die ganz klar Wasser auf die Mühlen der „Bestreiter von Corona“ sind und für weitere Unruhe, Unbehagen und vor allem Verunsicherung sorgen werden.

Was natürlich nicht fehlt sind die neuerlichen Forderungen der Wirtschaft wegen der Auswirkungen des Lockdowns. Verständlich einerseits, andererseits und nüchtern betrachtet stellt sich hier ernsthaft die Frage, „wer soll das bezahlen“?

Das Jahr 2020 wird wegen vieler Vorkommnisse in die Geschichtsbücher Einlass finden das ist logisch. Doch das Jahr 2021 wird dem in nichts nachstehen. Während letztes Jahr der Virus zu großen Teilen im Vordergrund stand werden im Jahr 2021 die Folgen der Pandemie ihre sehr deutlichen Spuren hinterlassen. Auch wenn manche schon den Urlaub im Jahr 2021 planerisch und sehnsüchtig ins Auge fassen bin ich mir ziemlich sicher und ohne ein Aluhut bzw. Verschwörungstheoretiker zu sein – ein wirklich Gutes Neues Jahr 2021 wird es ganz bestimmt nicht geben, dazu muss man ganz sicher kein großer Prophet sein. In gut 350 Tagen sprechen wir uns wieder… ich hätte nichts dagegen wenn ich mich tatsächlich und wider Erwarten täuschen sollte.

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