Der Begriff „viel“ ist natürlich immer relativ zu sehen, aber drei Postkarten die sich mit der Thematik „Eisenbahn“ beschäftigen innerhalb eines Monats sind mehr als der sonst übliche Durchschnitt. Nicht immer sind die Absender bei Postcrossing bereit den Postkartenwünschen entgegen zu kommen oder aber es fehlt ihnen einfach an der Möglichkeit entsprechende Motive zu erlangen. Dafür ist es dann um so schöner wenn es gleich mehrfach klappt. Diesmal wurde ich aus Finnland (Kannus), den USA und der Hauptstadt von Russland überrascht. Bei der Karte aus Finnland handelt es sich um einen Expresszug von Helsiniki nach St. Petersburg, für einen Bahnfreak wie mich eine sehr reizvolle wenn auch nur kurze Strecke.

Russland zählt neben den USA, China und Canada mit zu den Ländern in denen es zahlreiche Mitglieder im Postcrossing gibt. Da kann es schon vorkommen, dass Postkarten aus Russland innerhalb eines Monats öfter vertreten sind. Meist sind es die Metropolen, manchmal aber auch die kleineren Städtchen, irgendwo im nirgendwo wenn man das bei Russland so sagen kann. Windmühlen sind auch ein beliebtes Objekt, gehen irgendwie immer weil es so viel unterschiedliche Arten dieser Bauwerke gibt. Nicht immer kommen sie aber aus Holland wie man zunächst vielleicht vermuten möchte.

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Sogenannte Multiview-Postkarten sind die typischen Touri-Karten wie man sie aus den einschlägigen Andenkenlädchen kennt, nicht pauschal bei allen Postcrossern beliebt, bei einigen sogar so wenig begehrt dass es gleich im Profil vermerkt ist. Das hab ich nun nicht vermerkt, deswegen erreichen mich auch solche Karten immer wieder einmal. Sie zeigen – wie ich meine – den jeweiligen Ort auf eine gewisse Art nicht so wie er wirklich ist. Alles ein wenig aufgehübscht eben, aber man kann damit leben. Diese 3 Karten stammen aus Frankreich (Templeuve), eben nochmal aus Russland (Kochkurovo) und Österreich (Altmünster).

Wer Postkarten bekommen will muss natürlich auch selbst welche verschicken. Diesmal wurden mir zugelost Empfänger in Indonesien, Australien, den USA, Russland, Slowakei, Niederlande und Polen. Nach Indonesien hatte ich bislang noch nie eine Karte geschickt, manchmal bekommt man auch richtige Exoten… das hat dann auch wieder was.

Schrecklichste Postkarte im Postcrossing

Weniger sehenswerte Postkarten gehören einfach mit dazu wenn man Postcrossing betreibt. Ob ein Motiv schön ist oder nicht liegt immer beim Betrachter und ist sehr relativ zu sehen. Die mit Abstand „schlimmste Postkarte“ erhielt ich im August aus Österreich. Eine Automatenkarte von der Fussball EM 2008 – in meinen Augen einfach nichtssagend.

automatenkarte

Ehe man eine solche Karte verschickt – sie ist aus meiner Sicht das Porto nicht wert – sollte man lieber auf das Hobby Postcrossing ganz verzichten. Jede x-beliebige Touristen-Ansichtskarte wäre besser gewesen als ein solch schräges „Subjekt“. Die Überraschungen im Postcrossing sind nicht nur positiv wie dieses Beispiel zeigt. Ich lass mich mal überraschen was der kommende Monat so an Karten liefert, ich werde wieder berichten.

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