Ausschluss aus dem Internet als Strafe

Geht es nach der Nase von Kulturstaatsminister Naumann (CDU), dann soll bei Urheberrechtsverletzungen eine zeitlich begrenzte oder gar dauerhafte Internetsperre für den jeweiligen Verursacher verhängt werden. Dies forderte Naumann gestern im Hinblick auf den heutigen Tag des geistigen Eigentums. Er sieht darin eine wirksame Bekämpfung der Internetpiraterie. (Quelle: Heise)

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Nicht dass ich Befürworter von Piraterie und Urheberrechtsverletzungen wäre, aber solange es der Bundesregierung nicht gelingt, hochoffiziell und über Jahre hinweg agierende Betrüger auf dem Sektor der Gewinnversprechen aus dem Verkehr zu ziehen, bezweifel ich die Wirksamkeit dieses Schutzmechanismus schon sehr.

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Thomas Liedl

Thomas Liedl

Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im Netz. | Facebook | Twitter | LinkedIn

2 Kommentare zu “Ausschluss aus dem Internet als Strafe”

  1. Gast sagt:

    Das ich nicht lache….. Kulturstaatsminister Naumann glaubt doch wo selbst nicht, dass der Verursacher nicht andere Wege findet um ins Internet zu gehen! Ich denke da müssen andere Lösungen gefunden werden für die Bekämpfung der Internetpiraterie. Betrüger müssen auf andere Art außer Gefecht gesetzt werden.

    :!: :!: :!: :!: :!: :!:

  2. Richard sagt:

    Das Beispiel zeigt aber auch wieder wie wenig Politiker mit den Internet zu tun haben. Seine Idee hat keine Substanz, für jeden besteht jederzeit die Möglichkeit ins Internet zu gehen über Handys, PC, Organizer usw. an jeder Ecke befindet sich ein Internet-Cafe usw. Es gibt keinen effektiven Schutz gegen Internetpiraterie, man kann nur hoffen das die Preise für Produkte wie Mp3s, Filme usw. deutlich sinken um die Priaterie einzudämmen.

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