Auch dieses Jahr möchte ich meinen persönlichen Jahresrückblick auf 2011 nicht vorenthalten, zum Ende des Jahres gehört dies einfach mit dazu!

 

Miki hatte es in den Kommentaren zum Jahresbeginn geschrieben und gewünscht gehabt, 2011 hätte jede Menge Gründe Wiedergutmachung zu betreiben. Auch wenn zu Anfang vielleicht noch Hoffnung bestand, der Wunsch verhallte offenbar ungehört. Wie sagt man so schön, es kommt meist anders als man denkt. Wie wahr dieser Spruch doch ist haben mir (uns) die fast abgelaufenen zwölf Monate verdeutlicht.

So vieles was man in Angriff nehmen wollte musste dem Stress von außen wegen zurückgestellt werden. Schon im Februar hatte uns der Stress voll in seinem Würgegriff. Die Verlegung meiner Mutter aus der Reha in ein Pflegeheim warf ordentlich Arbeit auf immer mit dem Gedanken im Nacken – wo wird es hingehen. Bleibt es bei einer Kurzzeitpflege und kann sie in ihre eigene Wohnung zurück oder nicht? Letztlich endete es in einer dauerhaften Pflege und die Wohnung musste aufgelöst werden. Ein Unterfangen welches sich dann bis Ende Juli erstreckte.

Den Vogel völlig abgeschossen hat dann das Pflegeheim meiner Mutter. Ich setzte mich zum Wohle meiner Mutter zur Wehr und bekam dafür einen Maulkorb in Form einer Abmahnung verpasst. Die Angelegenheit ist trotz vorhandener Zeugen bis heute noch nicht erledigt und liegt nun bei Gericht. Dass hierzulande Menschenrechte so mit Füßen getreten werden dürfen und wer etwas dagegen sagt per Gesetz zum Schweigen gezwungen werden soll hätte ich vor ein paar Jahren nicht für möglich gehalten. Armes Deutschland.

Und auch meine Frau hat seit ihrem Arbeitsunfall nur Blödsinn am Hals. Gehörig Behördenkram und die Unfähigkeit von Institutionen sorgten ganzjährig für Aufregungen. So richtig zur Ruhe sind wir irgendwie nie gekommen. Nur gut, dass wir grundsätzlich privates von alle diesem Mist trennen, somit können wir hier wenigstens behaupten – uns geht es bestens.

Natürlich hatte 2011 auch ein paar einzelne Sonnenseiten, es wäre unfair dies nicht zu erwähnen. Ein richtig dicker Sonnenstrahl ist unser Merlin. Leider ging auch diesem Sonnenstrahl ein sehr großer Schatten voraus.  Mit positivem Denken kann man möglicherweise einiges beeinflussen, meist aber nur in einem geringfügigen Maße. Und selbst dies wurde teils von Dritten noch zunichte gemacht.

Jetzt neigt sich 2011 seinem Ende entgegen. Ich gehe mal davon aus, dass nichts mehr Drastisches passieren wird. Wird echt langsam Zeit einen Strich unter dieses Jahr zu setzen und wieder mal auf ein besseres Jahr zu hoffen. Den Glauben daran habe ich noch nicht wirklich finden können.