Auf meiner Recherche im Netz nach einem Google Adsense Plugin bin ich auf eine relativ große Vielfalt gestoßen welche die Auswahl nicht gerade einfacher macht. Zu dieser Vielfalt an Plugins gesellen sich noch jede Menge an Erfahrungsberichten die teilweise sehr unterschiedlich zu ein und demselben Plugin ausfallen. Es ist hier wie bei jeder anderen Suche nach AddOns auch, was für den einen das Non plus ultra darstellt stellt der nächste Tester wieder in einem ganz anderen Licht dar.

Neben den ganzen WordPress-Plugins gibt es natürlich auch noch die Variante den Adsense-Code direkt in den Artikel einzubauen. Hier sehe ich allerdings einen entscheidenden Nachteil. Man müsste zunächst eine Großzahl an Artikel nachträglich bearbeiten und den Codeblock einfügen. Gleiches gilt für den Fall, dass man Google Adsense irgendwann nicht mehr einsetzen möchte – erneut alle Artikel öffnen, editieren und wieder auf den „alten Stand“ bringen.

Es gibt glaube ich für jeden Webmaster erheblich reizvollere Aufgaben als diese.

Rotierende Werbeblöcke kontra feststehende Werbung

Es gibt einige wenige Plugins welche die Werbung in den Artikel individuell „injizieren“ und dabei automatisch auf in den Einstellungen entsprechend hinterlegte Alternativ-Codes zurückgreifen. Dies hat zur Folge, dass nicht immer die gleichen Werbeblocks (Inhalt, Größe und Aussehen) in den Artikeln erscheinen, sondern eine gewisse Abwechslung herrscht – Stichwort Bannerblindheit.

Leider musste ich feststellen, dass diese Plugins teilweise wieder andere Schwächen in Sachen Benutzerfreundlichkeit aufweisen und deswegen nicht in meine engere Wahl kommen. In erster Linie nenne ich hier die Platzierungs- bzw. Gestaltungsmöglichkeiten der Werbeblöcke.

Ein Plugin wäre von seinen Möglichkeiten her ideal – Rotierung, Gestaltung und Platzierung alles perfekt beim Simple Ads Manager. Nur die Ausbringung des Adsense-Codes knüpft an eingangs erwähnte Problematiken an weil diese über Short-Codes im Artikel erfolgt. Nimmt man das Plugin außer Betrieb müsste diese Short-Codes alle wieder manuell entfernt werden.

Die mir auf Anhieb am besten erscheinende Lösung ist das Ad Injection. Einziges Manko hier, das Plugin ist nicht in deutscher Sprache erhältlich. Zum Glück lässt es sich einigermaßen gut herausfinden welche Einstellung für welchen Zwecke gedacht ist. Besonders herausragend – es gibt einen Modus in dem nur für den Webmaster die Werbung zu sehen ist. Sehr praktisch zum Testen der vielfältigen Einstellmöglichkeiten.

Fazit

Letztlich bleibt hier nur die persönliche Erfahrung in dem man eine Methode nach der anderen installiert, ausprobiert und ggf. wieder deinstalliert – ein unter Umständen sehr mühseeliger Weg den man sich leider nicht komplett ersparen kann. Dieser Weg ist allerdings recht zeitaufwendig.

Um wirklich ein aussagekräftiges Fazit ziehen zu können – nicht zuletzt auch das Nutzungsverhalten der Adsense-Anzeigen – sollte jede „neue Testserie“ mindestens zwei Wochen laufen, noch etwas länger wäre klar besser.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es eben im Bereich von Google Adsense noch nicht, Betonung auf „noch“.