Praxistest

Das HTC Desire HD (DHD) – ein Smartphone über das so unterschiedlich berichtet wird, wie ich es noch nie bei einem anderen Gerät dieser Klasse vorgefunden habe. Bewertungssysteme für das  DHD gibt es viele, doch überall stieß ich auf dieses Szenario – himmelhochjauchzend die einen und zu tiefst enttäuscht die anderen. Die Zahl der mittelmäßigen Beurteilungen hält sich wirklich in Grenzen.

Dabei hatte ich des öfteren den Eindruck, dass auf einen „guten Testbericht“ gleich zwei Negativberichte folgten um die zahlreichen Pluspunkte möglichst klein zu halten.  Sicherlich spielt es eine Rolle auf welche Marke der Käufer eingeschworen ist. Diese wird dann natürlich über den Schellkönig gelobt. Bleibt nur die Frage, warum kaufe ich mir dann bewusst eine andere Marke?

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Doch nun zu meinem persönlichen Praxistest. Nach knapp einem Monat mit dem DHD, übrigens ohne ein Providerbranding, habe ich folgende Erfahrungen gemacht.

Die Verarbeitung und Erscheinungsbild des Smartphones

Maduro Brown nennt sich die Farbe und hinterlässt im Vorfeld zum Kauf den Eindruck, dass das Handy „unmöglich“ aussehen mag. Braun ist ja nicht zwangsläufig die gängigste Farbe für Mobiltelefone. Ich hatte zugegeben auch meine Bedenken gehabt.

Allerdings dieses Braun ist sehr kräftig und fällt somit nicht wirklich negativ ins Gewicht. Das Aluminiumgehäuse wiegt zwar mehr als manch anderes mobiles „Plastikteil“, verleiht dem Gerät aber zum einen Wertigkeit und zum anderen Stabilität.

Optisch störende Spalten an Akku- bzw. SIM-Kartenfach gibt es keine. Bei zeitlich früher gefertigten Modellen mag das vielleicht anders gewesen sein. Das es beim DHD zwei Schubfächer gibt sehe ich nicht als Problem an. Wer öffnet schon permanent das Akku- oder SIM-Fach?

Die seitlichen Funktionstasten für Ein-/Aus bzw. die Lautstärke sind sehr flach angeordnet, versehentliches Betätigen ausgeschlossen. Lediglich beim Befestigen in der einen oder anderen Kfz-Halterung könnte hier eine „Fehlbedienung“ passieren.

Das Display

htc desireDas Display  verfügt über eine „echte“ Glasscheibe. Die steigert zwar wie das Alugehäuse das Gesamtgewicht, trägt jedoch ebenso zu einem hochwertigen Erscheinungsbild bei.  Touchscreens sind gegen Fingerabdrücke natürlich empfindlich. Allerdings konnte ich im Vergleich zu meinem Vorgängermodell (Samsung) feststellen, das Glasdisplay lässt sich definitiv leichter als ein Kunststoffdisplay reinigen.

Mit einem Microfasertuch und ohne jegliche Reinigungsmittel sind Fingerspuren ruck-zuck entfernt. Der Touchscreen selbst reagiert schnell, zielsicher und ohne notwendige Mehrfachberührungen. Eine Gewöhnungsphase beim Umstieg von einer mechanischen Tastatur darf man dem DHD nicht als Problem zuordnen. Änfänglich kleinere Tippfehler haben sich inzwischen gelegt.

Die Farben des Displays und die Schärfe sind gigantisch. So gestochen scharf kannte ich die Darstellung von meinem Samsung GT-S 5230 nicht. Die Helligkeit ist regelbar, sodass man auch bei Sonnenschein und spitzem Winkel immer noch gut ablesen kann. Gerade in Auto ist dies von großem Vorteil.

Der Lautsprecher

Vorneweg genommen, die Lautsprecher sind nicht mit einem HiFi-Gerät zu vergleichen. Dies erwarten jedoch manche Kaufinteressierte anscheinend. Anders kann ich mir die teils höchst negativ geschriebenen Bewertungen hierzu nicht erklären. Zum Musik- oder Radiohören gibt es ganz bestimmt bessere „Boxen“. Es ist eben eine Frage der geplanten Nutzung des Desire HD. Zum Ersatz für einen Ghettoblaster und dessen Klangerlebnis ist das DHD nicht geeignet. Sollte es dies denn? Ich meine nein. Das soll jetzt allerdings keineswegs bedeuten, dass HTC hier nicht einen qualitativ besseren Lautsprecher verbauen hätte müssen!

Wer die Freisprecheinrichtung nutzt muss seine Lauscher weit aufsperren, insbesondere dann wenn die Umgebung nicht besonders ruhig ist. Auch mit bis zum Anschlag aufgedrehter Lautstärke kommt hier weniger raus als man das von anderen Mobiltelefonen gewohnt ist. Im Sommer mit laufendem Gebläse oder auf der Autobahn sicherlich ein gewisses Problem. Da ich hier eine entsprechende Freisprecheinrichtung benutze stört mich das allerdings weniger.

Die Lautstärke der Klingeltöne etc. ist gut. Es ist natürlich stark abhängig vom gewählten Ton. Klar, dass ich auf einer viel befahrenden Hauptstraße und einem gewählten kurzen „Piep“ 8 von 10 SMS versäumen werde. Mit dem richtigen Signalton ist das absolut kein Problem. Die systemvorgegebenen Töne sind bei allen mir bekannten Mobiltelefonen weder besonders schön noch extrem laut. Hier muss man einfach seine Phantasie etwas spielen lassen und selbst etwas basteln und anpassen.

Mit den im Lieferumfang enthaltenen Ohrstöpsel zeigt das DHD, dass es durchaus fähig ist tollen Klang hervor zu bringen. Klare Höhen und satte Bässe sind absolut kein Problem.  Eine kleine Steigerung und somit Besserung der Klangqualität erreicht man mit der Option  Dolby Mobile. Die Option aktiviert man wie folgt:

Starten der App „Musik“, dann „Menu“ und „Klangverbesserung“. Hier die Auswahlmöglichkeit auf „Dolby Mobile“ umstellen.

Ich habe das Gefühl, dass es im Vergleich zur vorherigen Einstellung etwas bewirkt hat.  Abstriche zwischen Mobiltelefon und einem 7.1-Soundsystem  sollte muss man immer machen.

Der Akku ist die größte Schwachstelle

Ein Smartphone dient ja nicht als „Schmuckstück“, das ich im ausgeschalteten Zustand mit mir herum trage. Doch das wäre zwingend notwendig, will ich mein DHD über 24 Stunden hinweg empfangsbereit halten. Das Akku-Problem ist allerdings nicht nur dem DHD gegeben. Smartphones sind nun mal schwer mit herkömmlichen Mobiltelefonen zu vergleichen die neben telefonieren und „simsen“ nichts anders zu tun hatten.

HTC wäre hier in jedem Fall gut beraten gewesen hier einen etwas leistungsfähigeren Akku einzusetzen. Einen „Ferrari“ mit einem 20-Liter Tank auszustatten würde schließlich auch niemandem in den Sinn kommen.  In wie weit die Pflegehinweise für Smartphone-Akkus zum Erfolg führen werden kann ich nicht beurteilen.

Die Kamera

Die Foto- und Videofunktion kann und soll kein Ersatz für digitale Fotoapparate sein. Dies war mir vor dem Kauf klar und damit kann ich gut leben. Die Ergebnisse der 8 Megapixel-Kamera können sich, eine ruhige Hand vorausgesetzt dennoch sehen lassen. Für den Schnappschuss unterwegs ist das DHD mehr als nur ausreichend. Der Auslöser ist etwas gewöhnungsbedürftig weil er nur als Touchfeld existiert.

Eine „echte Taste“ würde sich auch im Dunkeln ertasten lassen, nur ein Touchfeld kann hier ein gewisses Handycap darstellen. Zum wirklichen Problem wird dies bei mir bestimmt nicht werden.

Mein Gesamtfazit nach den Erfahrungen mit dem Desire HD

Das DHD ist nicht billig, stattliche 450 Euro ziehen folgerichtig und automatisch das Register „hohe Erwartungen an das Gerät“. In erster Linie fällte ich meine Entscheidung zugunsten des Desire HD deswegen, weil es ein offenes Betriebssystem (Android) bietet. Des weiteren entschied ich mich dafür, weil das DHD ein herrlich großes Display bietet und dies gerade – aber nicht nur – für den Gebrauch des Browsers bedeutende Vorteile bringt.

Musik ist für mich nicht von so großer Bedeutung, dass die definitiv vorhandenen Soundeinbußen eine besondere Rolle spielen würden. Die von mir bevorzugten und selbst angefertigten Benachrichtigungstöne sind klar und deutlich hörbar.

Schade ist die Tatsache, dass ein eventuelles flashen (aufbohren)des DHD einen Garantieverlust bedeuten würde. Für den Fall der Fälle wäre dies ein Spiel mit dem Feuer das ich nicht wagen möchte. Vorinstallierte und nicht entfernbare Apps kann ich „schweigend“ stellen, sodass hier kein unnötiger Datenverkehr zustande kommt.  Aber auch ohne flashen bietet das DHD tolle Möglichkeiten und Funktionen – man kann und muss nicht immer alles haben!

Für das Desire HD gebe ich eine klare Kaufempfehlung, weil sich dieses Smartphone im Vergleich zum iPhone perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen lässt. Android 2.2 hat mich bisher wirklich überzeugt, auch wenn die eine oder andere Einstellung vielleicht minimal umständlicher geht als das bei anderen Betriebsystemen der Fall sein soll. Die Möglichkeit der freien Konfiguration war neben dem niedrigeren Preis ein weiterer entscheidender Punkt für meine Entscheidung zum DHD bei der mir auch ein Stück weit die Kommentare in einem früheren Beitrag geholfen haben.

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Wichtig ist nur, dass man bei der Wahl des Providers aufpasst. Nicht jeder Anbieter ermöglicht die vollständige Nutzung des Desire HD auch wenn dies u.U. auf der entsprechenden Webseite anders dargestellt wird.

22 Kommentare
    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Mattes: Zu den billigsten Smartphones zählt es ganz bestimmt nicht. Man muss natürlich schon erwähnen, der Preis – wenn auch hoch – ist schon im Vergleich zu anderen Smartphones angemessen. Ohne die Option „Vertragsverlängerung“ stünde dieser Beitrag hier sicher nicht, soviel Ehrlichkeit muss sein :cool: .

      @Stef: Die Synchronisierung ist – wenn man kein Windoof-User ist – immer so ne Sache. Ich finde es bemerkenswert, dass es für Android in der Hinsicht nicht wirklich eine gute Lösung gibt. Android ist schließlich an Linux angelehnt. Das Gerät „rooten“ wie man schön sagt ist zwar u.U. ein gangbarer Weg, doch die Gerätegarantie aufs Spiel setzen nur damit eine Software läuft…. ich weiß ja nicht so recht.

      Ich lasse Kontakte und Kalender via Thunderbird / Google laufen. Das geht prima. E-Mails empfange ich über meine eigene Domain (pop3 / smtp), auch das ist absolut keine Schwierigkeit. Klar kann man jetzt wieder anfangen…. Google und Daten… ich weiß ja nicht. So eng sehe ich das nicht. Ist eben ein bisschen eine persönliche Einstellungssache.

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  1. stef
    stef sagte:

    Was mich noch interessieren würde ist die Synchronisierung mit dem PC oder Mac. Wie machst du das und läuft das problemlos? Ich denke da so an Kontakte, Emails und Kalender.

    Antworten
  2. Markus
    Markus sagte:

    Ich habe ja, wie Dir ja bekannt ist, das klassische Desire. Das wurde seinerzeit auch mit Android 2.2 ausgeliefert, ich habe aber mittlerweile ein Custom ROM mit Android 2.3.3 installiert.

    Mein Desire ist gerootet, S-OFF, und mit Custom ROM versehen, ich sehe da aber kein Problem bezüglich der Garantie. Denn welche Software ich auch meiner Hardware betreibe, kann mir niemand vorschreiben. Deshalb nutze ich ja Android, und kein Eiföhn. ;)

    Was die Synchronisation angeht: Mailempfang über IMAP, Google Kalender und Google Contacts, und für Dateien die Dropbox. Mehr braucht man nicht. Wenn Du noch nen Password-Manager brauchst: KeePass gibts für Windows, Linux, Mac, und für die meisten Mobil-Plattformen (Android, Eiföhn, Blackberry…) und den Verschlüsselten Container in der Dropbox lagern.

    Zum Akku: Ich habe heute mal die Twitter-App ausgelassen, bzw. nur sporadisch mal gestartet, reingeschaut, und wieder beendet. GPS, WLAN und Bluetooth ausgeschaltet, und bin zum Feierabend nach 9h 35m 11s auf 39% Akku-Kapazität gewesen. Mit der gestarteten Twitter-App, im Hintergrund aktiv, ist nach gut 5h der Akku so gut wie leer gesaugt. Es kommt bei der Akkuleistung also auch darauf an, welche Apps Du einsetzt, und natürlich, wie exessiv Du diese Apps nutzt. Bei mir ist es so, dass die Twitter-App natürlich die Nutzung hochtreibt. Klar, wenn das Teil neuen Tweets meldet, schaue ich natürlich nach…

    Dazu kommt noch: Ich habe für Twitter eigentlich TweetCaster genutzt, un bin jetzt testweise auf Twidroyd umgestiegen, weil letztes auch identi.ca unterstützt. Allerdings scheint Twidroyd deutlich mehr am Akku zu saugen, als TweetCaster es tut.

    Antworten
  3. Markus
    Markus sagte:

    Ach so, Kontakt-Synchonisation mit Thunderbird läuft über die Erweiterung „Zindus“, die Erweiterung „Lightning“ bringt einen Kalender in Thunderbird, und die Erweiterung „Provider für Google Kalender“ synchronisiert Lightning mit… Dreimal darfste raten… :mrgreen:

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    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Markus: Mal sehen in Sachen Root usw. ! Noch ist nicht aller Tage Abend. Da muss ich ich erst mal einlesen ehe ich hier irgendwas (de-)installiere. Ich komme dann ggf. auf Dich zurück :cool: . Die Synchronisation mache ich wie von Dir beschrieben – klappt mit Thunderbird aller bestens. Momentan nutze ich den Business Calendar, der stellt mich noch nicht ganz sooo zufrieden. Da probiere ich noch aus. Mich stört es immer, wenn Erinnerungen nicht so simple eingestellt werden können. Kostenose Apps haben eben den Vorteil, man kann schön testen und ggf. wieder entfernen :wink: .

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  4. Miki
    Miki sagte:

    Ich liebe mein HTC Desire HD…aber: der Akku hält wirklich nicht viel aus und die Audioleistung bei selbst aufgenommenen Videos ist geradezu MISERABEL. Besonders aufgefallen, weil mein Sohn, als Besitzer eines HTC Legend glasklare Stimmen aufgenommen hat und meins gibt nur trauriges Geschnarre von sich :sad: Aber dafür hab ich es auch nicht, ich will mailen, surfen, twittern, chatten, kommentieren, spielen, simsen, mal ein Foto machen… dabei keine Lupe benutzen müssen, die tollen Farben genießen…. und das kann ich mit dem tollen Teil! Ich bin an keine Provider gebunden und habe noch keine Funktionseinschränkungen wahr genommen.

    Antworten
    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Miki: Deine Meinung bestätigt mich darin, dass ich so falsch mit meiner Sichtweise nicht liegen kann. Danke :yes: .

      Als Soundmachine brauche ich das teil nicht, von der Seite her erwarte ich jetzt kein Dolbysystem!

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  5. Coca
    Coca sagte:

    Ich hab selbst auch ein DHD und bin letzten Endes erst so richtig mit dem Phone zufrieden, seitdem ich es gerooted und CyanogenMod 7 geflashed habe. Mir ging die Sense UI einfach immer mehr auf den Zeiger, also musste sie weg. Seit letzter Nacht teste ich UltimateDroid (vielleicht dem ein oder anderen HTC HD2 Besitzer ein Begriff). Die ROM holt so einiges an Leistung nochmal heraus, das ist echt unglaublich.

    Auch meine Akkuleistung hat sich rapide verbessert. Mit SetCPU und den bugfreien CM7 Kernels habe ich am Tagesende bei mittlerer Nutzung noch locker 40-50% vom Akku übrig und das wird sich in Zukunft noch weiter verbessern, wenn die Kernels weiter optimiert sind.

    Zu deinen Bedenken bzgl. Root und Flash: Bei Problemen kannst du problemlos per Mausklick das Standard-ROM wiederherstellen über RUU: http://www.android-hilfe.de/root-hacking-modding-fuer-htc-desire-hd/63042-geloeschtes-standard-htc-desire-hd-rom-backup.html Danach wird dir schlicht keiner mehr nachweisen können, dass du an deinem Phone rumgedoktert hast. ;)

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    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Coca: Willkommen bei Nicht spurlos. Das mit er Leistungssteigerung beim Akku klingt sehr verlockend. Auch wenn ich mit dieser momentan ganz zufrieden bin heißt das ja nicht, dass man die Leistung nicht noch verbessern könnte. Den großen „Tester“ in Sachen neuester Androidversionen werde ich sicherlich nicht abgeben, da warte ich schon immer ein bisschen ab was andere dazu schreiben und berichten. Allerdings hast Du mich wieder ein Stück näher an die Überlegung eines Flashs herangebracht :lol: . Deinen Feed nehme ich auch mal mit – klingt ganz interessant!

      Antworten
  6. Markus
    Markus sagte:

    @Coca: Ich nutze GingerVillain 1.9, also Android 2.3.3 „Gingerbread“. Das beinhaltet zwar auch den CyanogenMod, der sicherlich interessante Optionen bietet. Aber sonderlich Akku-schonend ist das nicht wirklich.
    Ich komme auf etwa 15 Stunden bei moderater Nutzung. Also nur Mail, und zwischendurch mal in Twitter und Facebook reinschauen…

    Antworten
    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Markus: Heute hab ich mir mal den Link (Brutzelstube) näher angesehen. Mit Cocas Kommentar bin ich noch ein Stückchen mehr neugierig geworden das DHD zu rooten. Doch irgendwie komme ich damit nicht klar. Das erforderliche Downgrade bring ich erst gar nicht hin. Da bekomme ich grundsätzlich die Meldung „denied permission“. Warum mir der Zugriff fehlt wissen die Geier. Erst musste ich auch mal einen Terminal Emulator als App laden, ohne den geht ja gar nichts. Muss man auch erst mal drauf kommen. Ich verschiebe die Aktion wohl noch nach hinten ehe da plötzlich gar nichts mehr geht.

      Antworten
  7. Coca
    Coca sagte:

    @Thomas:
    Danke erstmal für die nette Begrüßung. :) Wie gesagt, ich persönlich kann mir mein DHD ohne Custom ROM nicht mehr vorstellen. Ein Vanilla Android ohne UI Überzug á la Sense hat schon was, finde ich. ;) Das muss aber natürlich erstmal jeder für sich selber wissen.

    Danke auf für das Abonnieren meines Feeds. :) Ich werde Dienstag mal einen Bericht über UltimateDroid schreiben wenn ich mit meinen schriftlichen Abiturprüfungen endlich durch bin. Vielleicht ist das dann ja nicht ganz uninteressant für dich. :)

    Erst ein Downgrade beim DHD machen zu müssen, kann echt nervenaufreibend sein. Ich persönlich blieb zum Glück davon verschont, ein guter Bekannter von mir kam aber beim Downgrade seines DHD gar nicht mehr aus dem Motzen heraus. Wünsche dir beim nächsten Versuch auf jeden Fall mehr Glück!

    @Markus:
    Mit GingerVillain kommst du beim Desire auf nur 15 Stunden Akkulaufzeit? Das finde ich sehr bedenklich. Ein Freund von mir hat auf seinem Desire zuletzt CM7 selbst am Laufen gehabt und ist damit locker auf an die zwei Tage Laufzeit gekommen (ich glaube, sogar darüber), zumal es beim Desire-CM7 keinen Battery Drain Bug gibt, wie es ihn beim DHD gegeben hat.

    Antworten
  8. Markus
    Markus sagte:

    @Thomas: Downgrade? Warum das denn? Brauchte ich bei meinem Desire aber nicht… Oder hast Du ein Branding Deines Mobilfunk-Anbieters drauf?

    Ich hatte bei mir das Problem, ein defektes Recovery auf dem Desire zu haben. Dadurch konnte ich auch kein anderes ROM aufspielen. Abhilfe hat mir AlphaRev gegeben. Dort habe ich ein ISO für eine Live-CD heruntergeladen und gebrannt, das Handy per USB angeschlossen, und den PC von der Live-CD gebootet. Der Rest lief von alleine, und ich konnte nach belieben mit den ROMs experimentieren.

    http://alpharev.nl

    Ich kenne die genaue Bezeichnung des DHD nicht, deshalb kann ich Dir jetzt mal nicht sagen, ob da für Dich das passende bei ist…

    Der Terminal-Emulator bringt eigentlich auch nur auf dem gerooteten Gerät was, wenn ich den Linux-Befehl „su“ (Switch User, oft fälschlicherweise als „SuperUser“ interpretiert) die Identität des Benutzers „root“ mit der ID 0 annehme.

    @Coco: Mir ist letzte Tage schon mal auf Facebook das CyanogenMod ans Herz gelegt worden, da dort oft 2, 3 Tage Akkulaufzeit erreicht werden. Da ich aber bis einschließlich heute Spätschicht hatte, habe ich mich da noch nicht drum gekümmert. Ab Dienstag solls regnen, und ich hab frei, dann wollte ich mich da mal rangeben…

    Antworten
    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Coca: „Beruhigend“ zu wissen, dass Dein Bekannter auch ins Fluchen kam wegen des Downgrades. Also liegt es nicht an meiner Begabung :cool: . An der ganzen Sache sehe ich die Problematik, dass es zwar teils gute Erklärungen im Netz dazu gibt, aber keine wirklich sooo durchsichtig ist. Teilweise wird Linux und Windows so ineinander vermischt (ohne darauf hinzuweisen), was Neulinge nur noch mehr durcheinander bringt.

      @Markus: Das Downgrade ist für das DHD notwendig, wenn die Softwareversion 1.72 oder höher ist. Und das auch dann, wenn es wie bei mir kein Branding gibt.

      Antworten
  9. Coca
    Coca sagte:

    @Markus:
    Das von dir verlinkte Tool unterstützt das DHD nicht – dort wird kein Gerät mit dem Namen Ace oder Desire HD aufgeführt

    CM7 ist seit heute übrigens final:
    Ich würde allerdings auch immer die jeweiligen Nightly Builds bevorzugen.

    @Thomas:
    Nichts gegen die sicherlich gute Arbeit, die die Beiden von der Brutzelstube da leisten, die vielen geholfen hat; ich habe mit deren Anleitungen aber keine guten Erfahrungen gemacht.

    Ich hab nämlich vor etwa zwei Monaten Redux auf das Desire von einem Kumpel flashen wollen und die Root-Anleitung von der Brutzelstube hat bei mir nicht funktioniert, da dort schlicht nicht erwähnt wurde, dass für das unrevoked-Tool alternative HBoot Treiber erforderlich sind. Davon habe ich erst in einer anderen auf RootMyDroid.co.uk gelesen. Mit den Treibern funktionierte unrevoked dann auch sofort.

    Ich traue da eigentlich meist nur „offiziellen“ Anleitungen, also Anleitungen aus dem xda-developers Forum oder dem MoDaCo Forum (je nachdem, welches Device bearbeitet werden soll). Die xda-Anleitung für das Downgrade findest du hier: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=905003 Ich habe jetzt allerdings nicht geprüft, ob es da zwischen den beiden Anleitungen Unterschiede gibt.

    Wie gesagt, das ist nichts gegen die Brutzelstube selbst, es sind nur meine eigenen bisherigen Erfahrungen.

    Antworten
    • Thomas
      Thomas sagte:

      @Coca: Danke für den Link von XDA. Ein Unterschied fiel mir auf…! Die Datei zum Download (PD98IMG) soll entpackt werden und es ist vom Ordner „Downgrade“ die Rede, in den man wechseln soll. Ob allerdings die entpackte PD98IMG in diesen kopiert werden soll wird nicht erwähnt. Kann sein, dass dies für den einen oder anderen „logisch“ ist, doch bei solchen Aktionen ist es schlecht wenn man nicht 100%ig weiß was Sache ist. Dafür kann auch zuviel schief gehen.

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