Umweltschutz ist grundsätzlich etwas wichtiges. Und Umweltschutzorganisationen haben durchaus ihre Daseinberechtigung, wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Doch was die Umweltschützer von WWF vom Stapel lassen schießt über das Ziel weit hinaus. Die Abgase der Kühe, sowohl jene die nach vorne raus gehen, als auch die nach hinten "donnernden" sollen jetzt für die Klimagase mit verantwortlich sein und deswegen besteuert werden.

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Laut WWF macht die von den Kühen ausgehende Umweltbelastung rund 11 % aus. Daß es sich dabei um einen ganz natürlichen Vorgang handelt macht die WWF-Idee um so lächerlicher. Sind wir jetzt in Sachen Klimaschutz schon soweit gekommen, dass die Winde von Kühen, deren Kuhfladen und das Wiederkäuen die Umwelt ernsthaft schädigen?

Traurig, wenn es jetzt letztlich an den Kühen scheitert und den hochdotierten Herren der EU keine andere Lösung einfällt.

So wie in Wien die Kutschenpferde "Windeln" tragen müssen, damit die Pferdeäpfel nicht auf der Straße liegen, so werden in Deutschland bald die Kühe auf der Weide stehen, mit einem Abgasfilter am Hinterteil und einer Gasmaske um das Maul. :roll:

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Erneute Preissteigerungen auf Milchprodukte würden dann den Verbraucher abermals treffen. Sorry, aber für so viel Hirnrissigkeit den Vorschlag von WWF betreffend kann ich kein Verständnis mehr zeigen, man kann alles auch übertreiben!

 

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare
  1. Thomas sagte:

    In der Schweiz denkt man eben vor dem Reden. Wahrscheinlich gibt es dort auch nicht derartig verbohrte Umweltaktivisten, die nur noch „grün“ denken ohne zu überlegen ob es Sinn macht bzw. nicht einen einfacheren Weg gibt!

    Antworten
  2. juliaL49 sagte:

    Mir sieht das eher nach einem PR-Gag als nach einem realistischen Vorschlag aus.
    Das mit den Futtermittelzusätzen ist eine realistische Idee, denn die Art des Futters kann den Methanausstoß stark beeinflussen.

    Antworten

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