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Lieblingsserien und Streamingdienste

Streamingdienste hat es viele und Serien gibt es so unüberschaubar viele, dass wenn man kein Serieninsider ist es wirklich schwer hat überhaupt bei diesem Thema mitzureden. Dazu kommt noch, dass ich bis vor etlichen Jahren gar nicht so der Seriengucker gewesen bin. Das lag zum Teil auch daran, dass Serien – wenn sie im Free-TV laufen – einen gewissen „Zwang“ ausüben. Mann muss den nächsten Teil unbedingt sehen sonst verliert man den sachlichen Zusammenhang. Zumindest war das so in Zeiten ohne die sehr gut sortierten Mediatheken und natürlich die wachsende Zahl der Streamingdienste.

Bei Willi’s Bolg bin ich auf diese Blogparade gestoßen und mach nach langer, langer Zeit – ich hatte erst kürzlich u.a. über das Thema geschrieben – mal wieder an einer solchen mit. Die Aufgabenstellung der noch bis zum 24. Mai laufenden Blogparade von Peer ist einfach gehalten und man ist relativ frei in der Ausarbeitung seiner Teilnahme.

Welche Streamingdienste nutze ich derzeit?

Nun, das Angebot an Diensten ist wie eingangs schon erwähnt alles andere als klein. Jeder Streamingdienst hat so seinen Reiz – aber eben auch seinen Preis. Ich hatte schon mal darüber berichtet, dass das Fernsehen in der heutigen Zeit ein bisschen so wie eine „zweite Miete“ werden kann. Ich beschränke mich auf Amazon (als Prime-Kunde eh obligatorisch), das Angebot von Magenta-TV und was die Mediatheken so hergeben. Damit fahre ich für meine Bedürfnisse ganz gut und auch noch ganz günstig.

Was war meine erste Serie die ich regelmäßig gesehen habe?

In der Tat verdammt lange her, aber ich erinnere mich noch. Schon damals wollte ich keine Folge verpassen von „Immer wenn er seine Pillen nahm“. Und das war in den späteren 70ern gewesen. So ein bisschen a’la Superman die gesamte Handlungsweise, doch seinerzeit war das eben sehr angesagt gewesen. Ich bin mir sicher dass einer von Euch diese Serie zumindest vom Namen her noch kennt. Damals gab es natürlich noch keine Staffeln und Fortsetzung über Fortsetzung wie heute. Und so kam es, dass sobald eine Wiederholung auf einem der 4 oder 5 Programmen lief, diese natürlich auch geschaut wurde. Eine Neuauflage dieser Serie – der aktuellen Zeit natürlich etwas angepasst – könnte ich mir spaßeshalber recht gut vorstellen.

Welche Serie habe ich „fast am Stück“ angesehen?

Gut, ganz am Stück wäre dann doch aus vitaler Hinsicht nicht ganz möglich. Aber eine Serie, die ich noch zusammen mit meiner Frau voller Inbrunst angesehen habe war „Downton Abbey“. Dreh- und Angelpunkt war die englische Adelsfamilie Crawley und das Anwesen Downton Abbey. Meine Frau hatte die Serie bei Amazon aufgestöbert, ich hatte anfangs meine Zweifel ob das etwas für mich wäre. Doch relativ schnell verfielen wir beide in die Tiefen der Serie und guckten wenn es die Zeit zuließ schon mal 6, 7 oder 8 Folgen am Stück. Ein regelrechter Serien-Marathon. Als persönliches Fazit zu dieser Serie – wer Filme die so um 1900 in England/Schottland spielen und mit Adel zu tun haben ist hier sehr gut aufgehoben. Meine anfängliche Skepsis war unberechtigt.

Gibt es eine Serie die ich immer wieder  schaue?

Ja die gibt es, das sind sogar zwei Serien die jedes Jahr um Weihnachten laufen und die ich mir sehr gerne zum x-ten Male ansehe. Das ist zu einen „Die Schwarzwaldklinik“ und zum anderen sind es „Diese Drombuschs“. Beides sind sehr alte Seien 1983 und 1985 jeweils in den Erstausstrahlungen. Da braucht es auch absolut keine Streamingdienste, diese beiden Serien laufen ganz „normal“ im Free-TV. Warum ich mir so alte Schinken ansehe? Nun, es sind so harmlose Serien ohne Mord und Totschlag und ohne „quer über die Autobahn fliegenden Tanklastzüge“, sie erinnern einfach an frühere Zeiten. Das versteht nicht jeder, ist mir vollkommen klar.

Welche Serie habe ich mir zuletzt angesehen?

Das ist erst einige wenige Tage her, es war die amerikanische Serie „9–1–1 Notruf L.A.“ auf Amazon Fire TV. Die habe ich, gefrustet von den täglich Sondersendungen zum Coronavirus, Neugierde halber „angetestet“ und dann doch für ganz gut empfunden. Die beiden bei Amazon verfügbaren Staffeln (3 gibt es) hatte ich in knapp zwei Wochen durch.

Welcher der Streamingdienste ist mein Favorit?

Nun, da ich Amazon schon sehr lange nutze ist da auch mein Favorit zu suchen. Bei der Telekom bin ich noch nicht all zu lange, Magenta TV muss ich mir erst noch ausgiebig zu Gemüte führen um dazu etwas konkreteres sagen zu können. Netflix hatte ich mir vor längerer Zeit mal angesehen, es konnte mich angelehnt an den Preis nicht wirklich überzeugen. Der deutlich hervorstechende Vorteil Amazon gegenüber ist mir nicht deutlich geworden.

Das war es dann auch schon gewesen mit meinem Seriendasein. Wie gesagt, der große Serienheld bin ich nicht oder vielleicht noch nicht. Auf Grund des Alters vielleicht bin ich eher der Typ „Altbackenes“, kann schon sein, weiß ich nicht. Diese Beurteilung überlasse in dann getrost Dritten. Die Serien „911“ erst vor Kurzem und in ganz besonderer Weise das erwähnte „Downton Abbey“ haben mir gezeigt, dass man auch durch Zufall an recht gute Serien stoßen kann und bei denen dann auch hängen bleibt.

So wirklich reicher werden die jeweiligen Streamingdienste von meinem Geld sicher nicht werden. Amazon Prime habe ich ohnehin und ein weiterer Dienst ist aktuell weder in meiner intensiveren Planung was die Anschaffung betrifft noch so überhaupt interessant für mich, dass ich ihn gleich und jetzt unbedingt in meiner TV-Karriere haben muss.

3 Kommentare zu „Lieblingsserien und Streamingdienste“

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