Die Anschaffungskosten eines Druckers sind nur für den ersten Augenblick entscheidend. Die Folgekosten sprich die Verbrauchsmaterialien sind meist erheblich teurer als der Drucker selbst. Je nach Modell ist ein Neukauf des gesamten Geräts günstiger als Tonerkartuschen oder Tintenpatronen. Bei der Anschaffung eines neuen Druckers stellt sich trotzdem die Frage, soll es ein Laser- oder Tintenstrahldrucker werden?

Da ich keine Bilder drucke und auch sonst keine Ausdrucke in Farbe benötige ist meine Entscheidung schnell gefallen – ein Laserdrucker sollte es werden. Dabei war es mir wichtig, dass er ins Netzwerk eingebunden werden kann und damit die „lästige“ Druckerfreigabe entfällt. Lästig deswegen, weil der PC an dem der Drucker hängt laufen muss um genutzt werden zu können.

Mein bisher genutztes Modell war ein Canon LBP 3010. Prinzipiell kein schlechtes Gerät und dennoch gab es ein Problem mit den Rollen der Papierführung. Bei Druckern gibt es immer wieder Modelle die teils deutliche Spuren in Form von Rillen auf dem Papier hinterlassen. Dies hängt zum Teil zwar sicher auch mit dem verwendeten Papier zusammen, hier empfiehlt es sich nicht das günstigste Päckchen zu kaufen, oftmals ist es aber einfach eine Sache der Konstruktion.

Günstige Laserdrucker zu finden die netzwerktauglich sind hatte ich mir ehrlich gesagt etwas leichter vorgestellt. Die Preisspanne von 70-80 Euro wollte ich nicht überschreiten, so hochwertige Ausdrucke benötige ich nun auch wieder nicht. Und das mit den Rillen…. das ergibt sich sowieso erst wenn der erste Ausdrucke erfolgt ist.

Nach längerer Recherche bei Anbietern und Foren welcher Drucker als Nachfolger nun in Frage kommt blieb ich letztlich bei viking.de hängen, meinen „Haus-und Hoflieferanten“ für Büroartikel. Manchmal liegt das Gute näher als man denkt. Dort fand ich jedenfalls verschiedene Arten von Druckern die für mich in Frage kamen.

In meine engere Wahl kam neben dem Samsung ML 2164w noch der HP P1102w Mono, allerdings war mir dessen Preis mit 125 Euro doch etwas zu hoch für die Tatsache, dass nur 600 x600 dpi bei der Auflösung angeboten werden.

Samsung ML 2164W

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Laserdrucker Samsung ML 2165w

Für knapp 70 Euro und mit einen Seitenpreis von 4,1 Cent bin ich mit dem Samsung-Drucker sehr zufrieden.

Seine wichtigste und serienmäßige Ausstattung:

  • Auflösung 1200 x 1200 dpi
  • 8 MB Speicher
  • 20 Seiten / Min. (DIN A 4)
  • Schnittstellen 1x USB 2.0, WLAN (802.11 b/g/n – WEP, WPA, WPA2)
  • Integrierter Druck-Server
  • Papierfach max. 150 Blatt

Der Drucker ist für eine Kapazität von 10000 Seiten pro Monat ausgelegt, da bleibe ich locker drunter. Und die Tonerkosten halten sich mit 26,95 € für eine kompatible Tonerkartusche auch in Grenzen.

Die Qualität der Ausdrucke ist gestochen scharf. Gerade bei schwarzen Flächen haben manche Laserdrucker ihr Probleme, sie wirken unruhig und sind allein mit dem menschlichen Auge betrachtet nicht wirklich deckend. Ganz anders beim Samsung ML 2164W wie der Testausdruck belegt.

Druckertest

Vergrößerung um 450%

Die Kanten von Flächen sind exakt und es gibt keinen gestreuten Tonerstaub rund um die Buchstaben, die Schrift selbst auch unter entsprechender Vergrößerung wirkt nicht pixelig.

Die Einbindung ins Netzwerk ging ohne großen Aufwand und direkt aus der Installation der Druckersoftware heraus. Zu diesem Zweck ist es lediglich einmalig erforderlich den Drucker per USB-Kabel (im Lieferumfang enthalten) mit dem Computer zu verbinden. Das Netzwerk wurde sofort erkannt, die Eingabe des WLAN-Schlüssels und schon läuft der Drucker, für alle erreichbar im Netz.

Alles in allem ist der Samsung ML 2164w ein Top-Gerät zum kleinen Preis und auch die Tonerkartuschen sind wie erwähnt erschwinglich. Wer nicht bunt drucken muss und nur Text bzw. Grafiken produziert, für den ist dieser Laserdrucker allemal ausreichend.

Für die nächsten 3 bis 4 Jahre sollte das nun gut sein, länger leben diese Geräte erfahrungsgemäß sowieso nicht ohne die eine oder andere Ausfallerscheinung zu präsentieren.