Klar gibt es sie auch hier, die Extremsonnenanbeter, denen dieser Hitze verursachende Planet weder lang genug noch heiß genug vom Himmel brennen kann. Aber sorry, das in diesem Jahr ist echt zu viel des „Guten“. Eine Hitzewelle jagt die nächste, dazwischen kleine Pausen in denen von Regen gesprochen wird, letztlich aber jede defekte Spülbeckendichtung mehr „Gießeffekt“ auf Lager hat als das was hier als Regen bezeichnet wird. Den Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes schenke ich inzwischen so gar kein Vertrauen mehr. Sowohl deren App wie auch die Unwetterwarnungen für meine Region entspringen der reinen Phantasie von irgendjemandem.

Und am Ende verhält es sich mit immer wiederkehrenden Warnungen, die nicht mal ansatzweise und mit „zugedrücktem Auge“ stimmen wie mit diesen „Billigrauchmeldern“, keiner nimmt sie mehr wirklich ernst, der angedachte Warneffekt ist komplett dahin.

Wetterdienste haben es nicht einfach – aber „Fakenews“ machen es nicht besser

Ja ok, es ist sicherlich nicht immer einfach eine zuverlässige Wettervorhersage herauszugeben. Wenn das für die oftmals angebotenen langen Zeiträume diverser Dienste von 14 und noch mehr Tagen so ist geht das auch noch einigermaßen in Ordnung. Wobei sich dann schon die Frage stellt, was bringt mir so eine Vorhersage, wenn sie am Ende vielleicht irgendwo zutrifft, nur nicht für den von mir ausgewählten Ort.

Wenn jedoch am Abend die Prognose für den morgigen Tag deutlich auf Regen und Gewitter steht, dieser Tag dann aber mit so blauem Himmel beginnt wie er letztlich auch endet fragt man sich dann schon – was ist denn jetzt wieder schief gelaufen? Wenn es schon bei der Qualität der Vorhersage von wenigen Stunden so gewaltige Defizite gibt, was will dieser Wettermann mir dann über die nächsten Tage glaubhaft machen? Nimmt man dann noch mehrere Wettervorhersagen, eigentlich allein von deren Namen her betrachtet renommiert Dienste, dann gibt es auch dort teils sehr unterschiedliche Vorhersagen.

Mir ist bekannt, dass es in der Berechnung verschiedene sog. Modelle gibt. Wenn das Ergebnis für den einfachen Bürger aber so ein „Allerweltwetterbericht“ ist, der vielleicht zutrifft und vielleicht auch nicht – wer will damit was anfangen können? Das Wetter und sein Wetterbericht ist heute in seiner Aussagekraft nicht mehr ansatzweise das was er früher war. Schade eigentlich, denn der Kauf von irgendwelchen Vollversionen diverser Wetterapps erübrigt sich dadurch komplett.

Die beste Vorhersage ist wohl eher doch die Rückblende auf das was heute gewesen ist – das trifft dann wenigstens zu, wenn man keine Erinnerungslücken hat!