Hoher Reformbedarf bei sozialen Sicherungssystemen

Das heute geltende Sozialsystem wurde bereits unter Otto von Bismarck eingeführt. Die soziale Absicherung besteht aus einer ganzen Reihe staatlicher Versicherungen, darunter auch die Arbeitslosenversicherung. Monatlich werden vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer Beiträge in diese Versicherungen einbezahlt. Dafür sollen den Versicherten in Notsituationen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Werden Arbeitnehmer jedoch arbeitslos, lässt die Unterstützung durch die örtlichen Jobcenter in der Regel zu wünschen übrig.

Mit üppigen Zahlungen können die meisten Arbeitnehmer nicht rechnen. Die Wahrscheinlichkeit der Auszahlung höherer Geldsummen ist bei einem Abend im Online-Casino wesentlich größer. Zahlreiche Beschäftigte, die in Deutschland einen Arbeitsunfall erleiden, benötigen häufig anwaltliche Unterstützung, um ihren Anspruch auf Unfallrente gegenüber der Berufsgenossenschaft durchzusetzen. Außerdem wird derzeit über Kürzungen von Sozialleistungen nachgedacht. Die Reformfähigkeit sozialer Sicherungssysteme hat einen erheblichen Einfluss darauf, ob es in nächster Zeit zu positiven Veränderungen kommt. Externe Faktoren wie der demografische Wandel, die zunehmende Europäisierung sowie die politisch-ökonomischen Veränderungen in Deutschland werden für den zunehmenden Sozialabbau verantwortlich gemacht.

Für den Sozialstaat stellt vor allem die Alterung der Gesellschaft eine große Herausforderung dar. Das Verhältnis zwischen steuer- und beitragszahlenden Erwerbstätigen und Leistung-beziehenden Arbeitslosen und Rentnern ist aus dem Gleichgewicht geraten. Es besteht daher Handlungsbedarf für die Sozialpolitik, um die Situation wieder zu entschärfen.

Weiterer Sozialabbau soll vermieden werden

soziale Sicherheit

Die Folgen des demografischen Wandels für den Arbeitsmarkt werden von Fachleuten als ambivalent bezeichnet. Obwohl gut ausgebildete Bewerber in beinahe allen Berufssparten zur Verfügung stehen, ist das Angebot an Arbeitsplätzen regional sehr unterschiedlich. Dies bedeutet, dass qualifizierte Fachkräfte entweder lange Fahrzeiten in Kauf nehmen müssen oder gezwungen sind, aufgrund einer Arbeitsstelle den Wohnort zu wechseln.

Darüber hinaus zeichnet sich der Trend ab, dass die notwendige Arbeit zukünftig von immer kleineren Mitarbeiterteams bewältigt werden muss. Die meisten Unternehmen verfügen nur über geringe personelle Ressourcen. Häufig werden Arbeitsplätze von Arbeitnehmern, die in den Ruhestand gehen, nicht neu besetzt.

Die Belastungen durch Stress im Job waren noch nie so hoch wie heute. Andererseits rechnen Experten mit einer Steigerung der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt schon in den nächsten Jahren. Demnach soll die Arbeitslosigkeit erheblich zurückgehen. In der Altenpflege und in vielen anderen Berufsfeldern werden auch ältere Bewerber berücksichtigt. Dennoch bemängeln viele Arbeitslose fehlende Unterstützung durch die zuständigen Arbeitsagenturen. Fachleute empfehlen, sich nicht auf Stellenangebote staatlicher Jobbörsen zu verlassen, sondern selbst aktiv zu werden. Auf Jobangebote sollte umgehend reagiert werden.

Professionell zusammengestellte Bewerbungsunterlagen erleichtern die Suche nach einer Arbeitsstelle. Der Lebenslauf sollte übersichtlich gestaltet werden, alle wichtigen Angaben enthalten und nicht mehr als eine Seite umfassen. Bei einer Bewerbung kommt es auf jedes Detail an. Wer bei Personalchefs punkten möchte, sollte Rechtschreibfehler und Lücken im Lebenslauf vermeiden. Im Bewerbungsschreiben sollte die Motivation klar dargelegt werden. Im Unterschied zu früher werden kaum noch Bewerbungen per Post verschickt. Die meisten Unternehmen erwarten Online-Dateien, die jedoch nicht zu umfangreich sein sollten.