Nicht jede Neuerung ist auch wirklich eine Verbesserung. Bei WordPress konnte ich dies schön öfter feststellen.

In letzter Zeit bin ich immer wieder auf eine umgestellte Kommentarfunktion in Blogs gestoßen bei der es notwendig ist sich mittels Facebook-, Twitter- oder WordPressaccount zu legitimieren um einen Kommentar abgeben zu können. Hinter dieser Kommentarfunktion steckt Jetpack, eine Pluginsammlung von Automattic dem WordPress Herausgeber.

WordPress Jetpack Kommentarfunktion

Das mag einerseits sicherlich den einen oder anderen Spammer abhalten sei Unwesen zu treiben, auf Dauer aber auch andere Besucher die sich damit „rumärgern“ müssen oder ggf. keinem der o.g. Netzwerke angehören und somit der Möglichkeit beraubt werden einen Kommentar zu hinterlassen.

Einen Facebook-Account habe ich schon länger nicht mehr, einen Accout bei WordPress benötige ich nicht, wozu auch. Bei Twitter,ok da bin ich mit dabei. Doch damit scheitert die Anmeldung bei verschiedenen Blogs mit der Fehlermeldung „invalid security token“. Besonders ärgerlich, wenn man einen etwas längeren Text geschrieben hat und dieser dann „im All“ verschwindet. Woran es liegt dass diese Fehlermeldung erscheint konnte ich noch nirgends finden.

Weiter danach suchen muss ich auch nicht. Hier kommt diese Pluginsammlung nicht zu Einsatz, ich bediene mich lieber des herkömmlichen Kommentarformulars.

WordPress Statistik mit Jetpack – aber Jetpack Comments deaktivieren

Gegen den Einsatz des einen oder anderen Plugins dieser Sammlung spricht ja nichts, aber Jetpack Comment sollte man wegen der angeführten Nachteile lieber deaktivieren. Wie das geht beschreibt Perun, da auch hier wieder ein etwas eigenwilliger Weg von Automattic gegangen wurde.

Wenn an der Einschränkung der drei Konten (Twitter, Facebook und WordPress) noch nachgearbeitet wird ist der Einsatz von Jetpack Comments ja in Ordnung, aber bis dahin lieber auf altbewährtes zurückgreifen.