Supportforen und ihr Service

Mittwoch, 02.05.2007

So manche Supportforen kann man echt in der Pfeife rauchen. Stellt man eine gezielte Frage zu einem Problem, bekommt man entweder gar keine Rückantwort oder von diversen Administratoren, die gleichzeitig auch Profis sind, nur den Hinweis, man solle die Suchfunktion verwenden. Alles recht und gut.

Doch die Suchfunktionen liefern nicht immer die gewünschte Hilfe. Oder sie listen dann Beiträge auf, die im System schon gar nicht mehr vorhanden sind. Da stellt sich mir echt die Frage, warum es Moderatoren zu den einzelnen Rubriken gibt, wenn sie letztlich zu bequem sind Hilfe zu leisten, wenn welche gewünscht wird, anstatt eine forsche Rückantwort. Solche Hilfeforen kann man echt nicht empfehlen. :-(

Offener Brief: Jugendamt trödelt 8 Monate

Mittwoch, 02.05.2007

Tatsachenbericht – Offener Brief

Im Juli 2006 kam ich in Kenntnis, dass ein Kind innerhalb der eigenen Familie ggf. vom Stiefvater gemobbt und auch manchmal geschlagen wird. Ich wandte mich daraufhin schriftlich an das zuständige Jugendamt, da etliche 100 Kilometer dazwischen liegen. Das Jugendamt wollte nach eigenen Angaben persönlich bei der Familie vorstellig werden und überprüfen, was an der Geschichte dran ist. Nach vielfachem schriftlichen Hin und Her und etlichen Widersprüchen teilte mir das Jugendamt mit, dass es nur telefonisch bei der Mutter nachgefragt hat.

Diese bestätigte dem Jugendamt, dass alles in Ordnung sei und das Kind in ärtzlicher Behandlung stehe. Mir wurde die Adresse des Arztes gegeben, damit ich dort nachfragen kann. Die Nachfrage ergab außer den mir zur Verfügungen stehenden Informationen nur Widersprüche. Das Jugendamt sah keinen Handlungsbedarf, eben weil ein Psychologe im Spiel ist. Sollte ich es dennoch für erforderlich halten, soll ich mich abermals melden. Genau dies habe ich getan. Nach wiederum zahlreichen Telefonaten und Schriftstücken, die keine eindeutige Antwort zur gestellten Frage nach der möglichen Kindesmisshandlung enthielten, kam keine Reaktion mehr seitens des zuständigen Sachbearbeiters.

Abmahnwahnsinn ohne Ende, schlimm!

Samstag, 28.04.2007

Es schein ein einträgliches Geschäft zu sein, Abmahnungen zu verschicken im 3 oder 4-stelligen Bereich nur wegen einer sache, die sich mit Sicherheit auch anders lösen lassen würde. Der jüngste Fall mit dem “Wiener Würstchen” ist da das beste Beispiel. Eine E-Mail an den Bloginhaber hätte gereicht und die Sache wäre geklärt gewesen. Aber dann würden Anwälte nichts verdienen.

Es fällt nur auf, dass so manche Abmahnschiene dann seitens der klagenden Anwälte wieder eingestellt wird, wenn man ein wenig “Wind” in die Sache bläst. Siehe hierzu auch die Abmahnung des Augsblog´s, auch wenn das nicht wegen eines Würstchens, sondern wegen eines gesetzten Links war.

Blogabmahnungen, in meinen Augen eine Unart der besonderen Art. Traurig!

Radfahrer, Ohrstöpsel und Straßenverkehr passen nicht zusammen

Samstag, 28.04.2007

Ist schon irgendwie saudumm, wenn man als am Straßenverkehr teilnehmender Radfahrer: – Ohrstöpsel vom MP3-Player drinne hat – kreuz und quer über Kreuzung prischt ohne den Radweg einzuhalten – dabei den Schlüsselbund verliert – nicht hört wie jemand hinterher ruft

"Hallo, Dein Schlüssel…."

Am Schlüsselbund einen Anhänger hat mit der Aufschrift "Ruf an wenn Du mich findest" – diese Telefonnummer dann zu Tierschutzbund führt – der Besitzer der Registriernummer von da angerufen wird – und sich dann herausstellt – der Schlüssel gehört jemanden, der sich den Anhänger einfach so rangemacht hat.

Tja, nun isser weg…… der Schlüsselbund……. :-)

Offener Brief an alle Bundestagsabgeordneten

Freitag, 27.04.2007

Nachfolgenden offenen Brief habe ich über das Portal “Offene Briefe gegen die Vorratsdatenspeicherung” abgesendet. Eventuelle Rückantworten werde als Update hier eingestellt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Vorhaben der Vorratsdatenspeicherung halte ich für massiv über das Ziel hinausgeschossen. Ob die Speicherung 3 Monate oder 6 Monate erfolgt dürfte Ihre damit verfolgten Ziele nicht so erheblich beeinflussen, dass eine entsprechende Rechtfertigung gegeben wäre. Bei entsprechendem Verdacht ist der Zugriff auf Daten vollkommen in Ordnung. Aber pauschal das ganze Land unter die Lupe zu werfen ist m.E. nicht gerechtfertigt!

Erst recht nicht, wenn die dafür bei den Telefongesellschaften entstehenden Kosten an die Kunden weitergegeben werden. Die Zuschüsse seitens der Regierung sind nicht ausreichend um alle Kosten zu decken. Die Restinvestitionen werden wie man lesen konnte auf die Kunden abgewälzt.

Also darf ich Mehrkosten tragen für eineAngelegenheit, die m.E. am grünen Tisch für richtig gehalten wird.

Mit freundlichen Grüßen

Update
————————Rückantwort von Christian Carstensen, MdB—————————

Sehr geehrter Herr XXXXX,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 01. Mai 2007. In Ihrem Schreiben haben
Sie Bedenken gegenüber der gesetzgeberischen Umsetzung der europäischen
Richtlinie zur „Vorratsdatenspeicherung““ formuliert.

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