Aus und vorbei – nie wieder HHS

Was lange währt wird endlich gut – die Schulzeit von Sohnemann 2.0 hat heute ihren letzten Atemzug gemacht. Dieses organisatorsiche Desaster der zurückliegenden 5 Jahre, in denen es statt besser eher immer schlimmer wurde hat endlich einen Schlusspunkt gefunden. Dem Himmel sei Dank! Vom Glück gesegnet “gute” Klassenlehrer zu haben war Sohnemann nun wirklich nicht. Das was Lehrer heutzutage als Bildung bzw. als Vorbereitung aufs Leben verstehen ist oftmals nahezu weltfremd. Gerade im letzten Schuljahr, in dem es in großen Schritten auf den Abschluss zu geht, gab es Unterrichtsausfälle in rauhen Mengen. Fiel der Unterricht nicht ganz aus, dann wurde er durch Lehrer vertreten die einfach die Zeit ablaufen ließen ohne auch nur ansatzweise Unterricht abzuhalten. Von einer verlässlichen Ganztagsschule kann seit Jahren schon nicht die Rede sein. Egal, heute ...

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Zeitumstellung und anderer Unfug

Ja ist denn schon Ende März?  Tatsächlich, es folgt wieder der alljährliche Quatsch mit dieser sinnbefreiten Uhrenumstellerei. Abends brauch ich erst später Licht, dafür morgens früher. Wo hier der Witz begraben ist kann wohl sowieso keiner nachhaltig und vor allem glaubwürdig erklären. Egal, wir werden es wohl nie mehr geändert bekommen. Viel schlimmer und eine Folge aus diesem Blödsinn, jetzt klauen “die” uns schon von Samstag auf Sonntag eine Stunde und als ob dies nicht genug wäre fliegt Sohnemann am frühen Montagmorgen nach Barcelona – Klassenabschlussfahrt. Ein Begriff der irgendwie gar nicht so passend ist. Eine Abschlussfahrt kann ich doch erst durchführen, wenn ich “etwas abschließe”, sprich das Schuljahr dem Ende naht. So war es zumindest früher…! Dabei hat die Klasse noch nicht mal mit den Abschlussprüfungen begonnen, das geht ...

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Kein Geld haben, aber La Paloma pfeifen

Der Ausfall von Unterrichtsstunden ist landesweit nichts Neues, es gehört fast zur Tagesordnung. Nein es geht jetzt nicht um das leidige Thema Griechenland und die Daueraufträge die Deutschland dorthin eingerichtet hat, auch wenn dies genau genommen Grund genug für einen eigenen “Aufreger des Monats” wäre. Heute bleibe ich mal im “eigenen Stall” und somit in Hamburg – genauer ausgedrückt dem Schulsystem in Hamburg. Das ich wahrlich kein Freund davon bin dürfte Euch nicht unbekannt sein, Artikel darüber hatte ich immer wieder mal geschrieben. Dabei ging es nicht selten um die Unterrichtsausfälle. Dass dabei selbst in Abschlussklassen kein Halt gemacht wird und m.E. “drittklassiges” Personal hingeschickt wird verdeutlicht mein letzter “Aufreger des Monats” zum Thema. Hamburgs Schulbehörde sieht sich derzeit jedenfalls außerstande die Frage zu beantworten, wie viele Stunden an Hamburgs ...

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Ein schlauer Job

Monatsende – Zeit für den Aufreger der letzten vier Wochen! Wieder mal bin ich beim leidigen Thema Schule angelangt. Unser “Kurzer” besucht die Abschlussklasse einer Realschule, somit muss ich mich mit diesem “Bildungsverein” nur noch ein paar Monate rumärgern. Arg viel länger würde das auch glaube ich nicht mehr gut gehen und ein paar von den sogenannten Pädagogen würden zum Verhör im Schraubstock landen. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Über die häufigen Schulausfälle hatte ich ja schon mal berichtet. In diesem Jahr – wohl gemerkt eine Abschlussklasse – wird wirklich der Vogel komplett abgeschossen. Da haben die doch dann glatt Vertretungslehrer die einspringen und den Unterricht mit folgenden Worten beginnen: Ihr habt jetzt eigentlich Physik. Davon hab ich leider keinen blassen Schimmer. Ach wisst ihr was… macht doch ...

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Schule 2011 – Ein organisatorisches Desaster

Schule heute ist schon lange nicht mehr das, was sie früher einmal war – eine durchorganisierte Einrichtung die den Schülern Wissen vermittelt.  Heute stellen so manche Schulen ein wirklich erbärmliches Bild dar. Mit Begriffen wie verlässliche Ganztagesschule wird zum einen versucht über die immer wiederkehrenden Löcher im Stundenplan hinwegzutäuschen. Unterrichtsbeginn zwei Stunden später, als “Ausgleich” dafür ist auch zwei Stunden früher Schluss. Solche Tagesabläufe sind keine Seltenheit und gerade in Klassen die vor dem Abschluss stehen alles andere als nützlich. Hier eine Lehrerkonferenz, da ein Krankheitsfall – die “Leidtragenden” sind unter dem Strich die Schüler, bei denen der Lehrplan dann mit aller Gewalt gegen die Zeit durchgezogen wird. Zum anderen gibt es immer wieder mal sehr merkwürdige Kommunikationswege. Erst gestern war nach einem Prüfungstag seitens der Lehrkraft schulfrei angekündigt worden ...

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Lehrerverband fordert Kindergeldkürzung

Der Deutsche Lehrerverband forderte mit seiner jüngsten Idee Kindergeld bzw. Leistungen aus Hartz IV zu kürzen, wenn es an Familien gezahlt wird deren Kinder übergewichtig sind. Die Kürzungen der Gelder sollte sich im Rahmen von 10% – 15% bewegen und dazu dienen, dass “ungesunde Ernährung” via Fastfoodketten etc. finanziell nicht mehr möglich sind. Lehrer zählen zunächst schon mal nicht zu dem Personenkreis dem gegenüber ich freundlich gesinnt bin. Ich verurteile Pädagogen zwar nicht pauschal, aber bis ich eine Lehrkraft wirklich für voll nehme, muss sich diese erstmal bewähren und zeigen dass sie ihren Job nicht nur wegen Besoldung und mehr Urlaub durch Ferienzeit gewählt hat. Anstelle derartig schwachsinnige Forderungen aufzustellen sollten sich die Lehrer lieber auf ihren Beruf konzentrieren und diesen ordentlich absolvieren. Denn im Gegenzug könnte man sonst auch ...

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Laues Lüftchen

Ich möchte ja viel sein, aber Lehrer ganz bestimmt nicht. Bei dem was heute in Klassenzimmern so abgeht hat man echt nur zwei Möglichkeiten stillschweigend (weg-)zusehen Ärger mit dem Chef / Eltern und dgl. riskieren Denn wenn ich sehe, dass den störende Schüler ersatzweise für den Unterricht zum “Schulpsychologen” geschickt werden und dort dann erörtern wie “böse” das doch sei, dann kann ich echt nur lauthals lachen. Wunder ist es keins, dass es nicht lange dauert bis diverse Herrschaften dies spitz kriegen und lieber das Gelaber des Schulpsychologen über sich ergehen lassen anstelle Geschichte, Mathe oder andere unbeliebte Fächer zu pauken. Sich selbst ins Knie schießt sich derjenige der hier vielleicht argumentiert, dass der Schüler ja die Quittung dafür mit schlechten Noten bekäme und sich so seinen Weg verbauen wird. ...

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