Nichts ist schöner als die „schnelle Mark“ ohne dass man selbst wirklich viel tun muss! Das Internet bietet hierzu natürlich allerlei an Möglichkeiten die Kassen relativ gut klingeln zu lassen. So ziemlich an erster Stelle steht der Linkverkauf unmittelbar gefolgt vom sponsored Post, dem von Firmen gekauften Artikel der dann auf dem eigenen Blog erscheint. Der Link ist schnell gesetzt, die besagten Artikel werden in den meisten Fällen „geliefert“ – und schon sprudelt die Geldquelle.

Das liest sich jetzt ziemlich reißerisch und obendrein auch richtig gierig nach Umsatz. Ich bin zwar seit neuestem auch unter den Kleinunternehmern zu finden und betreibe hier in meinem Blog ein bisschen Werbung. Aber diese oben geschilderte Vorgehensweise ist so gar nicht mein Ding – ein für mich völlig unvorstellbarer Weg, den ich auch nicht beschreiten werde. Ich hatte mich zwar auch mal gegen Werbung im Blog ausgesprochen und mache es nun doch, das sind jedoch trotzdem zwei Paar Stiefel.

Ein Klein- oder Kleinstunternehmen richtig promoten bedarf auch gewisser Kenntnisse ohne die es sehr schwer ist etwas auf die Beine zu stellen.

Geld ist nicht alles – die eigene Meinung zählt

Mein Kleingewerbe hat den Zweck, dass ich meinen Server refinanzieren kann. Von reich werden oder Käuflichkeit meiner eigenen Meinung kann hier nicht die Rede sein. Gegen ein kleines Häufchen Euromünzen hier einen Artikel zu schreiben, der sich ggf. nicht mal mit meiner eigenen Sichtweise deckt, der betreffenden Firma aber durchaus nützlich ist wird es bei Nicht-spurlos definitiv nicht geben. Die Kategorie Praxistest wird weiterhin mit eigenen Erfahrungsberichten befüllt, die weder werbefinanziert oder gar erkauft sind.

Meinen Lesern will ich den eigenen Eindruck einer Ware oder Dienstleistung vermitteln, genauso verhält es sich mit entsprechenden Links. Seiten die ich hier im Blog verlinke empfehle ich persönlich weiter weil sie einen gewissen Mehrwert oder einfach eine wichtige Information darstellen und nicht weil ich dafür Geld bekommen habe. Bin ich von etwas überzeugt dann schreibe ich dies auch dementsprechend, gibt es Grund zur Kritik wird auch diese beim Namen genannt. Letzteres wäre bei gekauften Artikeln nicht möglich.

Ich teste und ich berichte – alles andere wäre nicht nur meiner Meinung nach u.a. der Ausverkauf der eigenen Meinung und Überzeugung. Es würde dadurch ein völlig falschen Bild von mir und meinen veröffentlichten Artikeln entstehen.

Die Rote Karte von Google

„Die schnelle Mark“ um jeden Preis zu machen will sehr gut überlegt sein. Der Preis, dass Leser die Texte für nicht mehr  authentisch sind ist mir persönlich deutlich zu hoch. Ein Blog sollte nicht zu einer Linkfarm oder ähnlichem mutieren und trotz geschalteter Werbung in erster Linie das Spiegelbild seines Autors bleiben.

Dauerhaft ein paar Euro einzunehmen ist schließlich zufriedenstellender als nur kurzfristig „Kasse zu machen“ um dann ins Nichts abzustürzen. Wie schnell so ein Absturz passiere kann und welche Gründe zur Abstrafung von Google führen können ist bei SEO-United nachzulesen. Diese Liste ist wirklich sehr empfehlenswert, weil dort „Fouls“ aufgezeigt werden die garantiert sehr verbreitet eingesetzt werden, z.B. der beliebte Anchor-Text (Linkanker innerhalb eines Textes).