Populistische Scheiß-Ausdrücke – so nannte Horst Heldt (Manager des 1. FC Köln) den Vorschlag des bayrischen Ministerpräsidenten Söder, dass Bundesligaspieler in Zeiten der Coronakrise auf (Teil-)Gehälter verzichten könnten. Populistische Scheiß-Ausdrücke seien das, mit denen man sich „gefälligst zurückzuhalten habe“. 

GeldsackSorry Herr Heldt – hier haben Sie etwas so überhaupt nicht kapiert. Ihr gesamter Verein, dessen finanzielle wie auch sportliche Position und überhaupt geht mir grundsätzlich am verlängerten Rückgrat vorbei. Ich hege keinen besonderen Groll gegen diesen Verein, er ist mir einfach „nur völlig egal“. Nur um eventuelle Mutmaßungen über eine feindschaftliche Gesinnung vorzubeugen.

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt. Wenn der Präsident eines Fussballvereins – unerheblich welcher Verein das auch immer sein mag – sich öffentlich mit einer solchen Wortwahl über den Vorschlag  eines Ministerpräsidenten äußert, mangelt es ihm grundsätzlich an der „guten Kinderstube“. Dieses Attest stelle ich Ihnen hiermit gerne aus.

Abgesehen davon verfügen die Spieler eines jeden Bundesligisten über ein so hohes Jahreseinkommen, dass ein (Teil-)Verzicht auf die monatliche Lohnzahlung diesen Spieler – ggf. nebst seiner Familie – nicht zwingen werden unmittelbar zu den Tafeln gehen zu müssen. Bundesligaspieler bilden zu großen Teilen die Ausnahme in unserer Gesellschaft, die über eine solche Maßnahme in der Tat nachdenken kann (muss). Denn eines muss selbst Ihnen Herr Heldt klar sein, geht ein Verein pleite weil die Spieler dazu nicht bereit waren Verzicht zu üben bricht das Gehalt dauerhaft und komplett weg.

So mancher Spieler scheint hierzu kein so gespaltenes Verhältnis zum Lohnverzicht zu haben als ich das bei Ihnen feststellen muss. Darüber sollten Sie vielleicht einmal nachdenken und Sie werden sehr schnell erkennen können, dass Ihr eigenes Geschwätz wohl eher als ein populistischer Scheiß-Ausdruck zu werten ist.

Was dieser Coronavirus aus manchen Leuten macht ist echt phänomenal……!