Die Sendungsverfolgung der Deutschen Post – die einzige Möglichkeit für den Postkunden den Status einer Sendung (Einschreiben oder Paket) abzufragen. Doch auch nach sieben Jahren hat sich dieser Service in seiner Zuverlässigkeit „nicht bewegt“. Ein Verbesserung der schon damals stark fehlerbehafteten Sendungsverfolgung hat nicht stattgefunden. Noch immer kommt es zu Auskünften bezüglich des Sendungsstatus die beim Absender nicht mehr als ein großes Fragezeichen hinterlassen.

Neben der Abfrage via Internet besteht zwar noch die Möglichkeit einer Reklamation per Telefon an die Hotline der Deutschen Post, doch nicht jeder ist besonders erpicht darauf lange Warteschleifen in Kauf zu nehmen um letztlich von desinteressiert wirkenden Servicemitarbeitern schleierhafte Erklärungen zum Sendungsstatus von Brief oder Paket zu erhalten. Auch hier hat sich in Sachen Kundendienst absolut nichts verbessert.

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Deutsche Post Sendungsverfolgung / Einschreiben

Ein Beispiel einer solch desinteressierten und den Kunden zum Narren haltenden Auskunft der Hotline zu einem Einschreiben welches sich seit 5 Tagen „in Zustellung“ befindet.

Da kommt es eben bei Ihnen im Augenblick zu einer Internetstörung, deswegen können Sie den aktuellen Status der Sendung nicht sehen.

Selbstverständlich gibt es hier Internetstörungen, die sich nur so darstellen in dem sie den aktuellen Sendungsstatus nicht anzeigen. Sind das die Ergebnisse von Schulungen der Deutschen Post für Ihre Servicemitarbeiter, Kunden einfach irgendeinen Blödsinn zu erzählen nur um sie schnell wieder loszuwerden?

Fachkräftemangel bei der Deutschen Post

Das hier ein firmeninternes EDV-Problem vorliegt ist offensichtlich. Denn auch der „Telefoncomputer“ der Deutschen Post zum Sendungsstatus wies die Sendung als „in Zustellung“ aus. Liegt dort dann auch eine „Internetstörung“ vor? Nur die Hotline selbst hatte die Information, dass die Sendung längst zugestellt ist. Im Bereich der Programmierung scheint es in diesem Unternehmen einen Fachkräfteangel zu geben der es – auch nach 7 Jahren – nicht zustande bringt eine ordentliche Statusabfrage zu realisieren, weder für den Bereich der Briefpost noch bei den Paketen.

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Kann schon mal passieren, ist ja schließlich alles „Neuland“.

Über Thomas Liedl
Ich beschäftigte mich mit gemischten Themen aus Gesellschaft, Politik, Technik und Sport. In meinen Praxistests schreibe ich über eigene Erfahrungen mit Produkten bzw. Dienstleistungen im und außerhalb des Internets. | Facebook | Twitter | LinkedIn

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4 Kommentare
  1. Alex sagte:

    Bei mir kam diesen Monat ein Päckchen nicht dort an, wo ich es hingeschickt hatte.
    Dann gab es einen Nachforschungsantrag und nach 1 1/2 Tagen bereits die Rückmeldung, dass sie nach „intensiver Suche“ nichts finden konnten.
    Die Kosten für mich beliefen sich gerade mal auf knapp unter 5EUR, doch auch die gab es aus Kulanz nicht zurück.
    Naaaja…

    Antworten
  2. Martin sagte:

    Meine Erfahrungen sind auch nicht positiv. Es kommt vor, dass eine amtliche Antwort schneller ist, als ein Rückschein oder das „Einscannen bei der Post“ von einem Einwurf-Einschreiben. Tja, manchmal ist das so eine Sache mit dem „Digital anno 21 Jahrhundert“!

    Antworten
    • Thomas Liedl sagte:

      Das mit dem „digital“ wäre schon ok, nur hab ich den Eindruck das an so mancher Stelle Leute sitzen die nicht diese Ahnung haben die sie einerseits vorgeben und für die sie letztlich auch bezahlt werden.

      Antworten

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