Ein wahrlich alter Spruch sagt, „wenn der Mensch spinnt, dann setzt er ein Zeichen“. Bei manch einem ist es kein einzelnes Zeichen sondern vielmehr ein ganzen Malbuch davon. Als würde die deutsche Sprache nicht schon in einer nicht geringen Kompliziertheit erstrahlen, nein man muss es auch noch in die absolute Lächerlichkeit ziehen. „Liebe Menschen“, damit soll künftig die Anrede in einem Brief beginnen. Zumindest wenn es nach einen schlauen Köpfen in Baden-Württemberg geht. Das alles läuft dann unter der Bezeichnung geschlechtergerechte (gendersensible) Sprache. Man hat sich offenbar daran gestoßen, dass die Standardanrede mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ nicht geschlechtergerecht genug sei. Sorry, aber ihr habt echt einen Knall oder ggf. auch den letzten selbigen nicht gehört, wer weiß!

Liebe Menschen

Ich fasse es mal mit wenigen Worten zusammen. Solange es in einem Land keinen anderen Probleme gibt als diesen ganzen geschlechtergerechten Mist, muss es allen dort lebenden Bevölkerungsschichten wirklich saugut gehen. Mir ist noch nicht ganz klar unter welchem Krankheitsbild man chronisch leiden muss um laufend solche Ideen zu haben. Ist es nicht der Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit, dann packt man die Sprachkeule bezogen auf das Geschlecht aus.

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Ich lasse mich jetzt ganz bewusst nicht konkret darüber aus wie so etwas für mich klingt.

Liebe Menschen als Anrede im Brief

Im Leben nicht käme es mir in den Sinn einen Brief auf diese Art und Weise zu beginnen nur damit sich dadurch kein Geschlecht „benachteiligt“ oder sonst etwas fühlt. Ich bin ohnehin dazu übergegangen auf diese Anrede- und Grußfloskeln in Briefen komplett zu verzichten. Aus dem ganz einfach Grund, warum sollte ich jemanden den ich nicht persönlich kenne am Ende eines Briefes „freundlich grüßen“ geschweige denn in der Einleitung dazu als eine „geehrte“ Person zu bezeichnen?

Kurz und prägnant zur Sache kommen, von den ganzen ausschmückenden Beiwerken hat niemand einen Nutzen. Und ganz nebenbei kann es mir nicht passieren, dass ich intersexuell betrachtet jemandem auf den Schlips trete. Schon ganz schön bescheuert auf was man heute alles achten muss wenn man jemandem einen Brief schreibt.

Im Moment ist Stuttgart auf diesem Gendertrip. Mal sehen wer als nächstes nachzieht. Solch hirnrissigen Ideen finden meist schneller einen Abnehmer als einem letztlich lieb sein kann.

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