leben normalität

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat die deutsche Regierung Ende März, Anfang April beschlossen in einen Lockdown zu gehen. Deutschland schloss Grenzen, führte Kontaktsperren ein und schloss zahlreiche Einrichtungen. Neben staatlichen Einrichtungen wie Schulen, Unis und Kindergärten, auch öffentliche wie sämtlich Geschäfte – ausgenommen von Lebensmittelgeschäften und Apotheken – Restaurants, Spielplätze und jegliche Unterhaltungsmöglichkeiten. Jetzt wo die Infektionsrate sinkt, lockert Deutschland die Maßnahmen, Geschäfte und Restaurants werden nach und nach geöffnet, Schüler der vierten und elften Klassen setzen Ihre Schullaufbahn fort und auch die Sportsaison soll wieder anfangen.

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Dresdner Kader mit Covid-19 und Bundesliga-Start könnte sich verzögern?

Nur kurz nach dem Wiederanpfiff der Bundesliga hat Dynamo Dresden, eine Woche vor Beginn der Bundesliga-Saison, seinen gesamten Kader in eine 14-tägige Quarantäne gesteckt, nachdem der Verein zwei weitere Fälle des Coronavirus gemeldet hatte. Diese Entscheidung bedeutet, dass Dynamo das am Tabellenende der 2. Liga steht, am kommenden Wochenende nicht mehr gegen Hannover spielen kann.

Der Rückschlag erfolgt nur drei Tage, nachdem die Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel der Deutschen Fußball Liga (DFL) nach zweimonatiger Abwesenheit am 16. Mai grünes Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs gegeben hat. Die Mannschaft habe immense Anstrengungen unternommen, um alle vorgeschriebenen medizinischen und hygienischen Maßnahmen strikt umzusetzen“, sagte Dresdner Sportdirektor Ralf Minge. Neben den Spielern wird Dresden auch sein gesamtes Trainer- und Aufsichtspersonal isolieren. Die Bundesliga wird die erste europäische Spitzenliga sein, in der Spiele wieder aufgenommen werden, seit dem Ausbruch des Coronavirus auf dem ganzen Kontinent Sperrmaßnahmen erzwungen hat.

Die Spiele werden jedoch ohne die Anwesenheit von Fans und mit einer Höchstzahl von 300 Personen, einschließlich beider Mannschaften, pro Spiel ausgetragen. Noch können Fußballfans ihre Lieblingsmannschaften nicht anfeuern, aber zum Glück gibt es echtes online Glücksspiel Deutschland, um sich bis dahin die Zeit zu vertreiben. Im Vorfeld der Wiederaufnahme müssen alle Mannschaften in ein einwöchiges Quarantäne-Trainingslager gehen. Bis Donnerstag gab es 10 positive Fälle von 1.724 Tests von Spielern und Mitarbeitern der 36 Spitzenklubs der ersten Testwelle und zwei weitere in der zweiten. Die Dresdner, die während ihrer Isolation nicht trainieren dürfen, müssen am Wochenende vom 23. bis 24. Mai im nächsten Spiel gegen Greuther Fürth antreten.

Es gibt wenig Spielraum für weitere Verschiebungen, da die Offiziellen die Saison bis zum 30. Juni abgeschlossen haben wollen. Der DFL-Chef hat die Vereine gewarnt, sie seien „auf Bewährung“ und müssten beim Wiederanpfiff der Bundesliga am kommenden Samstag strenge Hygienemaßnahmen umsetzen, es sei erwartet, dass jeder seiner Verantwortung gerecht wird. Die Bundesliga will die letzten neun Spielrunden vor dem 30. Juni absolvieren, um sich rund 300 Millionen Euro (325 Millionen Dollar) an Fernsehgeldern zu sichern.

Ein Hauch von Normalität, wenn die ersten Restaurants in Deutschland wiedereröffnet werden

Im föderalistischen System Deutschlands trifft jedes der 16 Bundesländer seine eigenen Entscheidungen, wie es aus der Blockade herauskommt. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, Deutschland habe „die allererste Phase der Pandemie“ durchschritten, sodass eine allmähliche Rückkehr zur Normalität möglich sei. Die meisten Geschäfte haben bereits wieder geöffnet, und die Kinder kehren langsam in die Klassenzimmer zurück. Wie schon erwähnt sollen die Fußballspiele der Bundesliga wieder aufgenommen werden.

Vor allem in einem Bundesland bekommen die Einwohner wieder einen Vorgeschmack auf das normale Leben. Mecklenburg-Vorpommern wagt als erstes Land den Sprung ins kalte Wasser. Restaurants, Cafés und Hotels werden wieder öffnen, da sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt. Der nordöstliche Bundesstaat an der Ostseeküste hat die niedrigsten Coronavirus-Infektionszahlen Deutschlands, was die lokale Regierung ermutigt, viele Sperrmaßnahmen zu lockern.

Viele Einheimische in Mecklenburg-Vorpommern nutzten die lockeren Regeln und das sonnige Wetter, um zum ersten Mal seit Mitte März in ihre Lieblingsrestaurants und Cafés zu strömen. Für den Gastronomiebereich kommt der Neustart keinen Augenblick zu früh. Wirtschaftlich gesehen war es für viele aus dem Gastronomiebereich eine reinste Katastrophe.
Zwar sind Restaurants und Cafés geöffnet, Hygienemaßnahmen und Vorschriften müssen jedoch vom Personal strengstens befolgt werden. Mitarbeiter müssen Masken tragen, Tische desinfizieren und auch Kunden müssen sich an Regeln der sozialen Distanzierung halten. „Wir versuchen, dies zu realisieren, es ist neu für uns. Aber wir sind froh, dass wir wieder öffnen können.“, ist, was Thomas Hildebrand, der Besitzer eines Mecklenburger Cafés zu sagen hat.

Wo es einigen bei den Lockerungsmaßnahmen nicht schnell genug gehen kann, geht es einigen anderen wiederum zu schnell. Viele Experten haben davor gewarnt, dass zu schnelles Handeln zu einer zweiten Welle von COVID-19-Fällen führen könnte. Im Bewusstsein der Risiken haben sich die deutschen Behörden bereit erklärt, die Restriktionen vor Ort wieder einzuführen, wenn ein Gebiet innerhalb einer Woche mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufweist. Drei Regionen haben die Schwelle in den letzten Tagen bereits überschritten.

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