Der Webmaster Friday schnürte diesmal ein sehr umfangreiches Fragenpaket, das in seiner beantworteten Form wieder einen Einblick hinter die Kulissen gibt. Warum schreiben wir Artikel, warum schreiben wir sie genau so, was erwarten wir von den Lesern, lassen wir nur unsere Meinung gelten oder sind wir bereit auch andere zu akzeptieren? Stellung beziehen, Haltung annehmen nannte der Webmaster Friday seinen Beitrag – und genau das will ich jetzt tun.

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Grundsätzlich habe ich zu den verschiedenen Dingen über die ich schreibe auch meine eigene Meinung. Diese muss sich weder zwangsläufig mit der von anderen decken noch behaupte ich dass es nicht auch anders als wie ich es sehe sein kann. Prinzipiell eine gute Grundlage für Diskussionen. Diskussionen bei denen ich mich durchaus auch vom Gegenteil überzeugen lasse sofern die hervorgebrachten Argumente sachlich begründet sind. Natürlich gibt es auch Thematiken bei denen ich nicht von meiner Sichtweise abweiche, was ja auch nicht das unbedingte Ziel von Diskussionen sein muss.

Hier im Blog konnte ich jedoch schon öfter beobachten, dass es bei Beiträgen zwar viele Leser gab, die sich aber nicht zum angesprochenen Thema äußerten – in welcher Form auch immer. Dabei handelte es sich nicht um Allerweltsdinge sondern durchaus um zeitkritische Betrachtungen meinerseits bei denen ich nicht glauben konnte, dass es keine andere Meinungen oder u.U. auch Zustimmung gab. Vielmehr vermute ich generelle Zurückhaltung weil das Thema zu „heiß“ war und man nicht unter seinem Namen Stellung beziehen wollte. Ganz gemäß der häufigen Sichtweise „was denken da die Nachbarn…..“!

Was mein Nachbar denkt und glaubt zu wissen interessiert mich zunächst nicht – er kann ja mitdiskutieren. Noch gibt es hierzulande die freie Meinungsäußerung  und diese lasse ich mir auch ggf. nicht vom Nachbarn aberkennen. Nicht umsonst lautet auch meine Devise „Fünf sind nicht gerade“. Duckmäuserei gibts bei mir nicht, auch dann nicht wenn es dem einen oder anderen nicht immer gefallen mag. Ich nenne die Dinge beim Namen und schreibe nicht lang um den heißen Brei drum herum. Klare Meinungen – ob deckungsgleich mit meiner oder nicht – liebe ich auch bei anderen Blogkollegen und Blogkolleginnen.

Selbstverständlich schreibe ich auch mal über Dinge zu denen ich keine 100%-ige Meinung habe oder zwischen zwei Sichtweise schwanke. Das geht dann aber auch aus dem Beitrag hervor und ich bitte meine Leser um Mithilfe bei der Entscheidung. Ich bildete mir auch schon einige Meinungen anhand der Anregungen aus Diskussionen mit der Leserschaft.

Meinungsbildung geht fast immer mit Recherche einher. Ich nehme mir die Zeit um mich in eine Thema einzulesen sofern ich mir nicht schlüssig bin wo der Hase im Pfeffer liegt. Andere Blogbeiträge sind dabei nicht selten sehr hilfreich da sie „ehrlicher“ schreiben als die oftmals bei einschlägigen Medien der Fall ist – Stichwort „um den Brei reden“.

Ich setze die bedingungslose Zustimmung zu meiner Sichtweise seitens meiner Leserschaft nicht voraus. Hier kann gerne auch Kritik geübt werden die auch nicht zensiert wird wenn sie meinem Denken komplett entgegen steuert. Netiquette natürlich immer vorausgesetzt. Zensuren bei kritischen Kommentaren konnte ich andernorts durchaus beobachten. Ich merke mir das und schau dort erst gar nicht mehr vorbei. Wer nicht diskutieren will legt auf meinen Besuch oder den von anderen offensichtlich keinen Wert.

Und da sind wir beim Themenabschnitt „Gegenwind“ angekommen. Auch der gehört dazu. Wo unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen gehört Gegenwind mit dazu – hier und auch anderswo. Allerdings sollte natürlich der Beitrag auch ganz gelesen werden ehe man kräftig ins andere Horn bläst. Ein Phänomen das man immer wieder beobachten kann ist, es werden vermutlich nur die ersten 10 Sätze gelesen, der Rest wird wenn überhaupt bestenfalls überflogen und dann gehts ab in den Kommentarbereich. Der Leser sollte sich schon die Mühe machen alles zu lesen ehe er einer Meinung gegenüber tritt.

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Unter dem Strich ist zu sagen: Die Meinung meiner Leserschaft ist mir wichtig. ich schreibe ja nicht nur für mich alleine sondern in erster Linie für die Leser / Besucher von Nicht spurlos. Es ist kein „auf die Füße treten“, wenn sich meine Meinung nicht mit dem anderen deckt. Ich bin niemandem wegen seiner (anderen) hier preisgegebenen Sichtweise böse. Umgekehrt würde es mich freuen wenn dem auch so ist. Diskussionen sind wichtig, sie helfen ggf. auch Meinungen zu bilden oder diese zu überdenken. Darum lasst es uns einfach tun…..

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