Was es doch wert ist den richtigen Mobilfunkanbieter zu haben hat sich nun mit dem Wechsel zu Fyve gezeigt. Zahlreiche Apps nicht bzw. nur im WLAN-Betrieb nutzen zu können weil der mobile Internetzugang mit gesperrten Ports versehen ist war nicht Sinn und Zweck der Übung. Mein Umstieg vom einen zum anderen Anbieter beförderte mich zwar für 6 Tage ins mobile Abseits, doch es wars definitiv wert. Auch wenn ich einen Umweg über blau.de gehen musste weil ein direkter Wechsel von BILDmobil aus organisatorischen Gründen nicht möglich gewesen wäre.

Fyve nutzt das Netz von Vodafone (D2). Damit sind zum einen stabile Verbindungen an der Tagesordnung und zum anderen gibt es nur sehr wenig „weiße Flecken“ auf der Karte in denen der Empfang gar nicht oder zumindest sehr schlecht möglich ist, so wie ich dies bei blau.de erfahren hatte.

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Fyve ist sicherlich nicht für jedermann geeignet. Die vermeintlich günstige Surfflatrat (5 Euro/Monat) kann schnell zum Stolperstein werden in dem sie beim Erreichen der monatlichen Datenmenge nicht gedrosselt sondern abgeschaltet wird. Auch Extremnutzer, die u.a. alle Neuigkeiten bei Youtube sofort auf dem Handy haben müssen, ist Fyve nicht die richtige Wahl. Für Nutzer welche sich jedoch im Rahmen der beiden angebotenen Surf-Flatrates bewegen kann ich Fyve als Mobilfunkanbieter ruhigen Gewissens empfehlen.

Lediglich bei der Zustellung meiner SIM-Card war ein etwas längerer Atem von Nöten. Am 25.06.2011 wurde die Portierung bestätigt und für den 04.07.2011 terminiert. Am 01.07.2011 erhielt ich die Nachricht, dass die SIM-Card verschickt wurde, eingetroffen ist diese allerdings erst am 07. Juli 2011.

Ein bisschen leere Versprechung ist in den E-Mail-Nachrichten seitens Fyve natürlich auch dabei. So steht hier beispielsweise:

Du wirst von uns via E-Mail über den Versand deiner SIM-Karte informiert. In der Regel erfolgt der Versand einige Tage vor dem Portierungsdatum.

Eine zwischenzeitliche Nachfrage bei Fyve nach dem Verbleib der Sendung wurde damit beantwortet, dass man seitens Fyve keinen Einfluss auf das Logistikunternehmen hätte. Ganz miese Ausrede in meinen Augen. Das Logistikunternehmen heißt Deutsche Post und der ohne irgendwelche Zusatzleistungen verschickte Brief wurde am 06.07.2011 abgestempelt. Zum Zeitpunkt der Nachfrage war die Sendung demnach definitiv noch nicht verschickt.

Man würde so ein Versprechen lieber ganz weglassen, wenn es nicht eingehalten werden kann. „In der Regel“ ist hier doch wohl zu relativ. So ganz hundertprozentig ist in solchen Dingen wohl keiner der Provider – damit muss man wohl mit leben.

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Unter dem Strich: Endlich ist mein Smartphone endlich zu dem geworden was es sein soll – eine uneingeschränkte Kommunikationszentrale ohne gesperrte Ports und anderen Einschränkungen für Smartphones.